VON DANIEL WERTHEIM
GMUNDEN - DUKES KLOSTERNEUBURG 69:83. 13:5 stand es nach knapp vier Minuten in Gmunden. Nach einem 11:0-Lauf der Swans musste man sich beinahe Sorgen um die Souveränität der Dukes machen. Beinahe. Denn dann fanden die Klosterneuburger zu ihrem gewohnten Spiel. „In der Phase, als Gmundens Coach Fischer sich mit den Schiris duelliert hat, haben wir dem Spiel innerhalb kürzester Zeit die richtige Wendung gegeben“, konnte Coach Werner Sallomon ein schelmisches Grinsen nicht verbergen. Und wie seine Mannschaft das Spiel gedreht hat. Von 16:8 auf 18:19 - ein Mosaiksteinchen dafür war die Hereinnahme von Kapitän Damir Hamidovic. Er ersetzte Jason Chappell. „Der hatte als einziger ein paar Probleme, kam mit Mayers rüder Spielweise nicht ganz zurecht“, freute sich Sallomon, dass wieder einmal ein Bankspieler eine Schlüsselrolle spielte.
Im zweiten Abschnitt zogen die Dukes mit einem 15:0-Lauf (nach technischem Foul gegen Coach Fischer) auf und davon, gewannen das Viertel 28:16 und führten zur Halbzeit bereits mit 13 Punkten (47:34).
Nach der Pause war es abermals Hamidovic, der die Richtung vorgab, gleich fünf seiner 11 Punkte scorte. „Wir haben das Match dann unspektakulär, aber clever und souverän über die Distanz gebracht“, analysierte Sallomon den 83:69-Sieg des Tabellenersten gegen den Tabellenzweiten betont nüchtern. Damit gelang den Dukes die Revanche für die Hinspiel-Niederlage, der zehnte Sieg in Serie und der vorzeitige Sieg im Grunddurchgang. Ein Wochenende pausieren die Dukes, ehe sie gegen Güssing und Wien ihre Erfolgsserie fortsetzen wollen.
DUKES KLOSTERNEUBURG - TRAISKIRCHEN 92:82. Schon früh warfen die Dukes im NÖ-Derby einen kleinen Vorsprung heraus, und sofort brachte Coach Sallomon seine Bank ins Spiel. Gleich zehn Spieler durften im ersten Viertel ran, um den 23:16-Viertelsieg der Dukes zu fixieren. Im zweiten Viertel zeigten die Lions mehr Biss, kamen näher heran, trotzdem ging es mit 46:40 in die Pause.
Nach Seitenwechsel dann die beste Phase der Dukes, die ihren Vorsprung bis zum Schlussquarter auf 72:56 ausbauten. Danach hieß es Kräfte schonen für das Duell gegen Gmunden - was auch erfolgreich gelang, der neunte Sieg in Folge war nie gefährdet.
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