VON MARKUS SONDEREGGER
Zu Beginn des Jahres 2012 waren 18 Trainer und Vorstandsmitglieder des FC Olympique Klosterneuburg am Schloss Sommerau erstmals auf einer Wochenend-Klausur. Thema war es, nach sechs Jahren und einem stetigen Wachstum im Verein an neuen Zielen und Visionen zu schmieden und an einem arbeitsreichen Tag auch einige heiße Themen zu diskutieren.
Unter der Leitung des Olympique-Vizepräsidenten, ÖAAB-Generalsekretärs und Landtagsabgeordneten Lukas Mandl, wurde ein Leitbild erstellt. Der FC Olympique stellt weiterhin den Nachwuchs in den Mittelpunkt und wird auch in Zukunft mehr als die Hälfte des Budgets dafür aufwenden, Kinder und Jugendliche möglichst individuell zu fördern.
Neben dem Breitensport soll der Leistungsgedanke zukünftig noch ausgeprägter werden. Dies soll, langfristig gesehen, die Basis für eine erfolgreiche Kampfmannschaft sein. „Eine Vision wäre es, 2022 nur mit Eigenbauspielern in der Landesliga vertreten zu sein“, so Kassier und U18-Trainer Manuel Kotzian.
Freiwillige, Sportstätte und Eigenbauspieler
Wichtigste Ziele sind derzeit, noch mehr Freiwillige zur Mithilfe im Verein zu animieren, offensiv für die Verbesserung der Sportstätten einzutreten, die Marke FC Olympique noch bekannter zu machen und Eigenbauspieler in die Kampfmannschaft, die derzeit in der 2. Klasse Donau Tabellenführer ist, zu integrieren.
Die Olympioniken spielten bereits letzten Mittwoch bei Oberliga-Club FS Elektra ein Testspiel. Die Gastgeber traten jedoch nicht in der stärksten Besetzung an, setzten 22 Spieler ein, darunter einige Testspieler und U18-Talente, die sich für die Kampfmannschaft empfehlen sollten. Trotz einer 3:4-Niederlage des FC Olympique fiel die Bilanz positiv aus: „Wir haben gegen eine Mannschaft, die immerhin drei Ligen über uns spielt, das Spiel lange Zeit im Griff gehabt, 3:2 geführt und das 3:4 erst mit dem Schlusspfiff bekommen“, erzählte Olympiques Co-Trainer Erich Fallmann vom ersten Test nach nur einem Freiluft-Training.






