VON MARKUS SONDEREGGER
Wenn einmal der Hund drinnen ist, dann bekommt man ihn nur sehr schwer wieder weg. Für Maria Ramberger ist die bisherige Saison gar nicht gut verlaufen.
Bisher keine Platzierung unter den besten Zehn
In den bisherigen drei Weltcuprennen schaffte es die Klosterneuburgerin kein einziges Mal unter die Top Ten. Das beste Ergebnis war bisher der 14. Platz zum Auftakt in Telluride. Beim Weltcup-Doppel in Veysonnaz kam Ramberger über die Ränge 22 bzw. 21 nicht hinaus. Bei den X-Games in Aspen hätte die Wende in der bisher verkorksten Saison kommen sollen, doch die Reise über den großen Teich hat sich nicht gelohnt. Sorgte die 25-Jährige vor zwei Jahren noch mit Rang vier für eine Sensation, lief es diesmal alles andere als gut.
Auch die X-Games brachten keine Trendwende
Bereits in der Qualifikation kam die Klosterneuburgerin wie in der Schweiz zu Sturz und schied sang- und klanglos aus.
„Ich habe jetzt vier Rennen vermurkst. Das ist hart für mich“, so Ramberger zu ihrem letzten Ausfall. Allgemein steht der heurige Winter unter gar keinem guten Stern.
„Die Saison lief noch gar nicht nach Wunsch, was ziemlich frustrierend ist, da ich wirklich besser fahren kann“, zeigte sich die Babenbergerin über die Gründe ratlos. In der Weltcup-Gesamtwertung liegt Ramberger nur auf dem 17. Rang - eine Enttäuschung, zumal sie im letzten Jahr den Weltcup als Neunte beendet hatte.
Geht in Blue Mountain endlich der Knopf auf?
Die nächste Weltcup-Station ist im kanadischen Blue Mountain, wo ein Bewerb auf dem Programm steht.
Vom 7. bis zum 8. Februar will Ramberger weiter um die Trendwende kämpfen. „Es ist Zeit, dass ich endlich umsetze, wofür ich trainiert habe“, gibt sich die 25-Jährige aber weiterhin kämpferisch. Bleibt nur zu hoffen, dass die sympathische Klosterneuburgerin bald wieder auf die Erfolgsspur zurückfindet.






