Etwas überraschend kam für die Bisamberger Volleyballer scheinbar das Ergebnis der heurigen Saison. Auf Grund der guten Ergebnisse in der 2. Bundesliga - man schloss den Grunddurchgang mit dem dritten Platz ab - bekam man die Chance auf einen Platz im Aufstiegs-Play-Off für die 1. Bundesliga. Trainer Stefan Wunderl und seine Mannschaft verloren zwar die beiden Kreuzspiele gegen Oberndorf, ein leichter Beigeschmack bleibt allerdings bei der Sache.
Bisamberg setzte in den beiden Spielen gegen die Salzburger hauptsächlich seine jungen Spieler ein. Grund dafür war nämlich, dass man die Spiele gar nicht gewinnen wollte, da man sich aus organisatorischen und finanziellen Gründen einen Aufstieg (noch) gar nicht leisten kann.
War man auf Seiten der Vereinsverantwortlichen zu kurzsichtig, hat man die eigenen Fähigkeiten unterschätzt? Peter Wollenschläger, Leiter der Sportunion Bisamberg und der Volley School, setzt mit seinem Ausbildungsangebot darauf, junge Talente zu forcieren und den eigenen Nachwuchs zu stärken.
Daher hat man sich in Bisamberg auch zum Ziel gesetzt, eine Topplatzierung im Frühjahrsdurchgang der 2. Bundesliga zu erzielen und in Folge einen Aufstieg in die höchste Liga vorzubereiten - sowohl aus finanzieller als auch sportlicher Sicht.
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