KORNEUBURG, SEEBODEN / Ab in den Süden, genauer gesagt nach Seeboden am Millstättersee, hieß es auch dieses Jahr wieder für die dritten Klassen der HAK Korneuburg. Die Sportwoche traten alle Schüler mit verschlafenen Augen früh morgens am Sonntag um 7 Uhr vor der Schule an, doch nach einer fünfstündigen Busfahrt waren auch die Schlafmützen in den letzten Reihen topmotiviert und lauschten bei der Ankunft gespannt den Begrüßungsworten der „Camp Royal X“-Betreiber.
Wettergott bescherte einen schweren Start
Nach dem ersten Zimmercheck und einem warmen Essen konnten am Nachmittag die gewählten Sportarten ausprobiert werden. Doch der Wettergott meinte es anfangs nicht gut, denn die ersten beiden Tage waren vollgepackt mit Regen und Donner. Die mutigen Outdoor- Sportler ließen sich aber auch davon nicht abhalten und meisterten den Tag geschützt mit Regenjacken oder Neoprenanzügen. Ab Dienstag lockte aber schon der strahlende Sonnenschein die Schüler aus den Zimmern und die Ersten wagten sich in den kalten See.
Zusätzlich zum Sportangebot stand noch ein Marsch hinauf zur Burg Sommeregg auf dem Programm, wo nach der Besichtigung des Foltermuseums die Aussicht über Seeboden genossen werden konnte. Der letzte Tag verging schnell, und beim abschließenden schulinternen Volleyballtunier konnten die Sportasse unter den Teilnehmern noch ihr Können beweisen. Als am nächsten Tag nach dem Frühstück die gepackten Koffer aus den gesäuberten Zimmern getragen wurden und die Schüler wieder in den Bus nach Hause einstiegen, waren sich alle einig, dass eine tolle Woche ein viel zu frühes Ende gefunden hatte.






