Zwölf Unfalltote im Jahr 2011: So viele Opfer gab es in der Region Krems noch nie!
Am allerschlimmsten fällt dabei die Horrorbilanz der berüchtigten B 37 aus. Dort kamen im Vorjahr nicht weniger als fünf Menschen ums Leben. Hauptursachen: Unachtsamkeit, Leichtsinn, vor allem aber Raserei.
Tempo 100 steht nur auf dem Papier. Bei einer ganz gezielten Radaraktion der Polizei kam es ans Tageslicht, was sich auf der „Todesstrecke“ wirklich so alles abspielt : 40 Prozent fuhren zum Zeitpunkt der Erhebung schneller als 100, unglaubliche 15 Prozent sogar schneller als 125. Den Vogel schoss ein Lenker ab, der bei Glatteis und Nebel quasi im Blindflug mit 163 Sachen unterwegs war.
Mittlerweile ist es auf der B 37 ruhiger und vor allem sicherer geworden. Die von Landeshauptmann Pröll verordnete „Notbremse“ wirkt. Täglich sind zwei Zivilstreifen auf Tour, um Raser aus dem Verkehr zu ziehen. Das spricht sich herum. Seit Monaten gab es im Kontrollbereich keinen schweren Unfall mehr. Und das soll so bleiben.
Nächster Schritt ist wahrscheinlich eine Section Control mit Radar rund um die Uhr. Es geht wohl nicht anders . . .
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