KREMS / Komponiert 1940/41 in deutscher Kriegsgefangenschaft, entnimmt der bekennende Katholik und Mystiker Messiaen den Titel sowie den Inhalt seines Quartetts für Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier der Offenbarung des Johannes (Kapitel 10, Vers 5-6): „Und der Engel, den ich auf dem Meer und auf dem Lande stehen sah, erhob seine rechte Hand zum Himmel. Er schwor bei dem, der in alle Ewigkeit lebt: Es wird keine Zeit mehr bleiben.“
Angeregt durch die dramatischen Lebensumstände gehört das von apokalyptischen Visionen ebenso wie von Vertrauen und Zuversicht auf die kommende Herrlichkeit Gottes kündende Quartett „Quatuor pour la fin du temps“ als groß angelegte Meditation über die göttliche Schöpfung zu den Schlüsselwerken der Kammermusik im 20. Jahrhundert.
Am Donnerstag, 2. Februar, wird es im Kloster Und in der Reihe „Kammermusik erklärt gehört“ von Harald Haslinger (Klarinette), Gregor Reinberg (Violine), Bertin Christelbauer (Violoncello) und Peter Barcaba (Klavier) zur Aufführung gebracht. Beginn ist um 19.30 Uhr. Moderiert wird der Abend von Manfred Permoser.
Kartenreservierung und nähere Informationen im Kulturamt der Stadt Krems, Körnermarkt 14, unter 02732/801-574 oder per E-mail-Bestellung unter tickets@koechelgesellschaft.at.






