VON BERT BAUER
Die heiße Vorbereitungsphase für die Kremser Handballer begann gleich mit einem Schock: Georg Chalupa zog sich im Spiel gegen St. Pölten „ohne Feindeinwirkung“ einen Muskelfaserriss in der rechten Wade zu und steht Trainer Stefan Szilagyi zum Meister-Play-off-Auftakt gegen Innsbruck am 11. Februar nicht zur Verfügung.
„Das ist ein schwerer Schlag für die Mannschaft, denn Georg war im Grunddurchgang statistisch gesehen unser konstantester Spieler“, ist sich der Kremser Chefcoach der Schlüsselrolle seines Kapitäns im Team durchaus bewusst. Logische Konsequenz: Neben Hansi Schmölz wird jetzt Ivo Belas als zweiter zentraler Mittelmann forciert.
Auch Boszo soll fallweise das UHK-Spiel lenken
Szilagyi glaubt aber auch, mit einem Überraschungseffekt die zukünftigen Gegner aus dem Gleichgewicht bringen zu können: „Auch Andras Boszo wird fallweise unser Angriffspiel lenken!“
Chalupa selbst hofft, dass er in maximal drei Wochen wieder auf der „Platte“ steht.
Im zweiten Match gegen die Ungarn testeten die Kremser den 23-jährigen Ferencvaros-Spieler Balasz Pozsgai, der einen guten Eindruck hinterließ und im Sommer laut Szilagyi durchaus in die Wachau wechseln könnte: „Balasz spricht sehr gut Deutsch und möchte im Herbst sein Studium der Elektrotechnik in Wien fortsetzen. Zudem ist er auf mehreren Positionen einsetzbar.“
Sein Kurzresümee über die „Hammerwoche“ mit vier Spielen in fünf Tagen: „Ferencvaros war ein echter Prüfstein. Phasenweise hatten die Burschen nach der anstrengenden physischen Vorbereitungsphase schon einiges drauf!“
Balasz Pozsgai überzeugte beim Testspiel gegen seine Mannschaftskameraden von Ferencvaros Budapest im Kremser Dress und könnte im Sommer in die Wachau wechseln.BERT BAUER






