Während sich der Großteil der Bezirksvereine in der Winterübertrittszeit in Zurückhaltung übte, stach der SV Hohenberg aus der Reihe. Die Vereinsverantwortlichen haben in der Hinrunde die zu kleine Kadergröße erkannt und gleich sechs neue Spieler zum Tabellenzweiten der 2. Klasse Traisental gelotst.
Mit nur zwei Punkten Rückstand auf Statzendorf geht der SVH in die Rückrunde. Dementsprechend wurde nun alles versucht, um Trainer Wolfgang Neumann mehr Aufstellungsmöglichkeiten zu geben und den Konkurrenzkampf innerhalb des Teams anzuheizen, damit ein jeder Spieler an seine Leistungsgrenze gehen muss. Vor allem die Verpflichtung von Legionär Martin Gyurasz, der schon in der 1. Klasse beim SC Lilienfeld ein Torgarant war, könnte Früchte tragen. Gyurasz ersetzt Zemri Deari, der mit nur sechs Toren nicht die Erwartungen an einen Legionär erfüllte. Auch die anderen Neuzugänge werden dafür sorgen, dass ein Ruck durch die Mannschaft geht und die Spieler noch härter daran arbeiten werden, den möglichen Meistertitel wahr werden zu lassen.
Der Vereinsvorstand hat seine Pflicht getan. Jetzt liegt es an Trainer Neumann und seinen Mannen, das Beste daraus zu machen und bis zum Saisonende alles dem möglichen Titelgewinn unterzuordnen. Die Chance ist groß wie nie - die muss jetzt genützt werden.
KOPFBÄLLE
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