VON ASTRID KRIZANIC-FALLMANN
BEZIRK LILIENFELD / Mit dem Schuljahr 2011/12 gibt es in Niederösterreich insgesamt 78 NÖ Mittelschulen mit 8557 Schülern in 424 Klassen. Weitere 72 Hauptschulen haben sich auf den vorbereitenden Weg gemacht, um im Schuljahr 2012/2013 mit voraussichtlich 137 Klassen NÖ Mittelschule zur werden, informierte Bildungslandesrat Karl Wilfing bei seiner Pressekonferenz mit Landesschulratspräsident Hermann Helm anlässlich des Bundesgesetzesentwurfs zur Mittelschule am vergangenen Donnerstag.
Von den ursprünglich sechs Hauptschulen im Bezirk sind einige umgestellt und andere im Übergang. Nun wird als letzter Standort ab dem nächsten Schuljahr 2012/2013 auch St. Veit folgen. „Mit einem großen Teil der Inhalte wie etwa Kooperation, Differenzierung und soziales Lernen haben wir seit langem unsere Erfahrungen gemacht“, erklärt Schulleiterin Margarete Wank das „Abwarten“ im Vergleich zu den übrigen heimischen Kollegen.
So sei St. Veit bereits in den 1990er Jahren punkto „Teamteaching“ Besuchsschule für die Studierenden der pädagogischen Akademie gewesen, bis es zur Streichung aus finanziellen Gründen kam. „Coaching gab es schon 2004 bis 2007, mit Schullesebeauftragtem, Medienlehrerin, Unterrichtsentwickler und mehr haben wir Pädagogen, deren Tätigkeiten über den eigentlichen Beruf hinausgehen“, zählt Wank auf, „obwohl keine Sportschule verfügen wir über Topsportler, Geschichte und Geographie sind zusammengelegt.“
„Letzte Konsequenz“ des „verfeinerten Konzeptes“ sei jetzt das Anstreben der „Etikette“ Neue Mittelschule. Derzeit ist ein Team, das die ersten Klassen führen wird, mit den entsprechenden Arbeiten betraut. Trotz übergreifender Projekte intensiviert soll laut Wank noch die Nahtstelle zur Volksschule St. Veit werden. Neu ab Herbst sind die „wichtigen Kind-Eltern-Lehrer-Gespräche“, ergänzt sie.







