BEZIRK LILIENFELD / Laut der Statistik des Arbeitsmarktservice (AMS) Lilienfeld waren im heurigen November 674 Personen, darunter 344 Frauen und 330 Männer, vorgemerkt.
Das bedeutet gegenüber dem Vergleichsmonat des vergangenen Jahres ein Minus von gesamt 17 Personen oder 2,5 Prozent. Während die Arbeitslosigkeit bei den Männern um 29 Personen gesunken ist, gab es bei den Frauen eine Zunahme von 12 Gemeldeten. Bei diesen verzeichnete die Gruppe „25 bis 49 Jahre“ eine deutliche Steigerung.
In der niederösterreichweiten Übersicht der regionalen 23 AMS-Geschäftsstellen nimmt der Bezirk Lilienfeld im vergangenen Monat den fünften Platz ein. „Wir liegen nicht nur besser als im Vorjahr, sondern auch besser als die durchschnittliche Entwicklung der Arbeitslosigkeit in Niederösterreich. Hier ist eine Zunahme um zwei Prozent zu verzeichnen“, kommentiert AMS-Leiter Franz Neidl den Bestand. Das gleiche gelte für den Stellenmarkt in Lilienfeld. Derzeit sind 57 freie Stellen registriert, das sind um acht mehr als im Vorjahr.
Obwohl saisonale Abschwächungstendenzen bereits erkennbar seien, gegenüber dem Oktober 2011 ist die Zahl der arbeitslosen Personen um 60 angestiegen, charakterisiert Neidl die derzeitige Situation als „weiterhin positiv, aber mit deutlich abgeschwächten Beschäftigungsimpulsen“. Für die nächste Zukunft hofft der Lilienfelder AMS-Chef, dass „diese Situation anhält und die krisenhaften Entwicklungen anderer Volkswirtschaften die Beschäftigungssituation in unserer Region nicht entscheidend beeinträchtigt“.
Arbeitsmarkt. Für AMS-Leiter Franz Neidl ist „die Situation trotz abgeschwächter Beschäftigungsimpulse weiterhin positiv“. ZVG







