VON WALTER RIEL
Drei Rennen standen für Mitterbachs Aushängeschild Marc Digruber in der vergangenen Woche am Programm. In Meribel und Lenzerheide fuhr er im Europacup in die Punkte, beim Weltcupklassiker in Kitzbühel schied er kurz vor Ende des ersten Durchganges aus.
Den ersten Lauf in Meribel erwischte Digruber sehr gut und fuhr mit Startnummer 39 auf den 17. Platz. Auch im zweiten Durchgang war Digruber gut unterwegs „dann hatte ich aber einen Steher, der hat mich auf Rang 23 zurückgeworfen“, konnte der Mitterbacher mit Lauf zwei nicht ganz zufrieden sein. Besser erging es ihm in Lenzerheide. Auf einer katastrophalen Piste fuhr er mit Nummer 40 gerade noch auf den 30. Platz und durfte somit den zweiten Durchgang eröffnen.
Mit zweitbester Laufzeit noch auf den 16. Rang
Digruber nutzte seine gute Nummer aus und schaffte mit zweitbester Laufzeit noch den Sprung auf Rang 16. Digruber: „Der zweite Lauf von mir war wirklich sehr gut. Ich habe aber auch von den schlechter werdenden Pistenverhältnissen profitiert.“
Am Sonntag durfte Marc Digruber erstmals beim Klassiker am Kitzbüheler Ganserlnhang an den Start gehen. „Ich habe mich auf dieses Rennen irrsinnig gefreut. Mir liegen technisch schwere Hänge. Leider hatte ich mit Nummer 66 keine Chance“, war Digruber nach dem Ausfall enttäuscht. Der Mitterbacher kämpfte sich zwar bis kurz vor das Ziel, doch in der letzten Vertikale fädelte er ein. Den Sieg sicherte sich Cristian Deville vor Mario Matt und Ivica Kostelic.
Am Dienstag kommt es für Digruber gleich zur nächsten Premiere. Zum ersten Mal wird er beim Nightrace in Schladming an den Start gehen.






