VON SUSANNE LEONHARTSBERGER UND WALTER FAHRNBERGER
MELK, WACHAU / Die Wachau ist als touristisches Juwel weit in die Welt hinaus bekannt. Dass Melk dabei eine wesentliche Rolle spielt, hat Landeshauptmann Erwin Pröll am Freitag einmal mehr bestätigt. Im Rahmen der Präsentation der neuen Tourismus-Strategie für die Wachau hat er Bürgermeister Thomas Widrich offiziell den Auftrag für ein Schifffahrtszentrum in Melk erteilt. Ein Thema, das schon vor zehn Jahren aktuell war und jetzt bis zum Jahr 2014 realisiert werden soll. Nach Krems soll nun das zweite „Tor zur Wachau“ folgen. Die Finanzierung des Projekts ist laut Bürgermeister Thomas Widrich noch offen.
Der Landeschef setzt nicht zuletzt deswegen auf die Bezirksstadt, weil sich auch das Stift Melk stark einbringt. Seit 2000 ist die Wachau UNESCO-Weltkulturerbe, 2008 wurde das Stift Melk als „Best historic Destination“ gekürt. 2009 startete Pröll die Initiative Wachau 2010+ mit dem Ziel, die touristische Qualität zu steigern. Die Zwischenbilanz kann sich sehen lassen.
„Schwimmende Bühne“ ist kein Thema mehr
Ein Gästeplus von zehn Prozent (seit 2009) und die Wachau als Sujet der Sommer-Kampagne der Österreich-Werbung unterstreichen die touristische Bedeutung der Region: „550 Vollzeitarbeitsplätze wurden mittlerweile durch den Tourismus in der Wachau geschaffen“, betonte Pröll.
Zurück nach Melk: Die Wachau-Kultur Melk hat um 230.000 Euro das Zelt für die Sommerspiele gekauft. „Eine Investition, die sich in wenigen Jahren rechnet“, steht für Geschäftsführer Alexander Hauer fest. Das Thema „schwimmende Bühne“ ist demnach vom Tisch.








