Der Grunddurchgang in der 1. Bundesliga ist beendet. Bereits in der Vorwoche wussten die Damen des UVF hagebau Schuberth Melk, dass es im Frühjahr um den Verbleib in der Austrian Volley League geht. Somit ist auch dem 0:3 gegen die Wildcats Klagenfurt nur wenig Bedeutung zuzurechnen. Die Frage, die sich stellt: Gelingt den Melkerinnen der Klassenerhalt?
Nach der erfolgreichsten Saison in der Vereinshistorie erfolgte im Sommer der Umbau. Zahlreiche Rochaden im Spielersektor waren das Ergebnis. Trainerin Renate Feichtner versuchte innerhalb kürzester Zeit, eine Einheit zu formen. Mit dem überraschenden Erfolg gegen den Tabellenführer Post SV schien auch eine Wende herbeigeführt worden zu sein. Außerdem zeigte der Heimsieg das vorhandene Potenzial des Teams. Doch gegen den direkten Konkurrenten um Platz sechs, dem UVC Graz, setzte es zwei 1:3-Niederlagen. Nun heißt es volle Konzentration auf den Abstiegskampf.
Die Ergebnisse und die Formsteigerung - mit Ausnahme der Partie gegen Klagenfurt - zeigen jedoch, dass das Unterfangen auf den ersten Blick eine reine Formsache sein sollte. Auch die Siege gegen Eisenerz/Trofaiach und dem salzburgerischen Oberndorf geben Selbstvertrauen. Doch der Abstiegskampf hat eigene Gesetze.
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