VON SUSANNE LEONHARTSBERGER
PÖCHLARN, WIEN / Wiener Gemeindebau, Gegenwart: Tristesse voll Alkohol und Verzweiflung beherrscht den Alltag der Wohlstandsverlierer. Kein Thema für ein Bühnenstück mit moderner Musik? Weit gefehlt. „Iba de gaunz oamen Leit“, eine Bearbeitung von Gedichten von Christine Nöstlinger und unterlegt mit Elektro-Sound, füllt derzeit das Theater am Rabenhof.
Nach der Premiere am 17. Jänner gab es viel Lob für die Darsteller Ursula Strauss, Ingrid Burkhard (bekannt als Toni Sackbauer in „Ein echter Wiener geht nicht unter“), Gerald Votava und Christian Dolezal.
Strauss, die im Stück eine Alkoholikerin spielt, freut sich über die guten Kritiken, das tolle Ensemble und darüber, wieder auf einer Theaterbühne zu stehen: „Ich hab drei Jahre nicht mehr Theater gespielt. Auf dieses Stück hab ich mich schon lange gefreut und die Leute reagieren auch sehr gut darauf. Und es gibt super Musiker.“ Klar - kommt die Musik dieser Elektronikoper doch von „Sofa Surfers“-Mastermind Wolfgang Schlögl.
Dem Stück auf die Beine geholfen hat Christian Dolezal, ein ehemaliger Schauspielkollege von Strauss: „Es ist langsam entstanden. Christian kam mit der Idee, wir haben sie besprochen und so hat er sie zum Rabenhof gebracht.“
Am Rabenhof zu sehen ist Strauss noch bei zehn Vorstellungen, die letzte ist am 22. März.







