TRAUNFELD / Die Angst geht bei den Hundebesitzern im Kreuttal um: Nachdem bereits im Vorjahr in Unterolberndorf Giftköder gefunden wurden und ein Hund qualvoll verendete, erwischte es Mitte Jänner die Bordercollie-Hündin Fay aus Traunfeld: Die Besitzer gingen mit ihr im Bereich Hoher Weg - Triftweg spazieren. Da dürfte das Tier einen rasch wirkenden Giftköder aufgenommen haben, binnen weniger Stunden verendete Fay in den Armen der geschockten Besitzer. „Der Tierarzt hat wirklich alles Menschenmögliche probiert“, berichten Herrchen und Frauchen, die selbst nicht an die Öffentlichkeit treten wollen: Magen auspumpen, Infusionen, Spritzen, Herz-Lungenmaschine, Fay konnte nicht mehr gerettet werden. Binnen weniger Stunden hatte das Gift zu Lethargie, Bewegungsunfähigkeit, Lähmung des Magen-Darmtraktes und schließlich Herzstillstand geführt.
Welches Gift Fay da aufgenommen hat, ist unbekannt. Sicher ist jedenfalls, dass es sich dabei nicht um Rattengift gehandelt hatte. „Das hätte man am Blutbild gesehen“, wissen Fays Besitzer. Noch in der Nacht, ihr Hund verstarb kurz vor Mitternacht, informierten sie Freunde und Bekannte und warnten sie vor etwaigen Giftködern auf der auch bei Spaziergehern und Joggern beliebten Strecke zwischen dem Ort und der Brünnerstraße. Eine entsprechende Anzeige gegen unbekannt wurde bei der Polizei erstattet. Weitere Anzeigen gibt es bei der Polizei bislang nicht.
Bereits ein paar Monate zuvor schluckte ebenfalls ein Hund Gift: Damals war das Rattengift in einer Knackwurst versteckt, die Besitzer erstatteten aber keine Anzeige.







