LAA, WEINVIERTEL / Brigitte Ribisch, seit dem Vorjahr Bezirksschulinspektorin in Hollabrunn und Vizebürgermeisterin in Laa ist jetzt auch Bildungs-Regionalmanagerin:
Sie folgt in diesem Amt dem ehemaligen Gänserndorfer Bezirksschulinspektor Manfred Wimmer.
Aufgaben der neuen Bildungsmanagerin: Gemeinsam mit den Bezirksschulinspektoren Helga Braun (Korneuburg), Karl Stach (Gänserndorf) und Elke Wimmer (Mistelbach) wird die Personalplanung für das Weinviertel erstellt, Ribisch muss die Entscheidung dann nach oben vertreten. „Wir schauen, dass jeder Bezirk genug Lehrer hat, neu ist, dass jetzt auch Lehrer über die Bezirksgrenze wechseln können“, weiß Ribisch.
Besonders wichtig ist Ribisch, sie und ihre Bezirksschulinspektoren als Team zu definieren: „Karl Stach weiß genau, was er in Matzen braucht, das kann ich aus der Entfernung gar nicht einschätzen“, setzt sie auf die Lokalkompetenz ihrer BSI-Kollegen.
Ribisch: „Entscheidungen werden gemeinsam gefällt!“
Entwickelt wird auch das Angebot in der Bildungsregion gemeinsam: „Wenn wir ohne Absprache da was machen würden, da täten wir uns keinen großen Gefallen“, ist Ribisch überzeugt. So wird gemeinsam mit dem Landesschulrat auch entschieden, welche Schulen als nächstes in eine neue Mittelschule umgewandelt werden.
„Mein Ziel ist, dass alle Schulen mit den notwendigen Ressourcen ausgestattet sind. Dass sie das nötige Personal bekommen, dass die Mittel gleich verteilt sind, sodass alle ihre Aufgaben erfüllen können“, sagt Ribisch. „Ich will aber auch, dass die Lehrer mit Begeisterung ihre Leistung erbringen. Gerade Lehrer zu sein, verlangt viel, viel mehr, als nur den Dienst zu versehen!“
Was wird die Zukunft bringen? Da ist vieles noch ungewiss. Bei einem wird der Kurs aber bleiben: Schulen sollen keine geschlossen werden: „Solange die Gemeinden sie erhalten und die Eltern das wollen!“ Stattdessen werden es noch mehr Direktoren, die zwei oder mehrere Schulen leiten.






