VON DAVID AICHINGER
KLAGENFURT - MISTELBACH 65:85. Vor dem vorwöchigen Sieg in Schwaz (Tirol) machte die Mistelbacher Delegation einen Abstecher zum goldenen Dachl in Innsbruck. Am Samstag hieß der Gegner Celovec Klagenfurt - das Mistelbacher Vorhaben hieß diesmal also Lindwurm besuchen und wieder zwei Punkte einfahren. Was wieder gelang, sogar souveräner als in der Vorwoche. Anders als in den letzten Spielen fanden die Weinviertler nämlich sofort in die Partie. Daniel Gajdosik setzte seine Mitspieler nach Lust und Laune ein und war der Antrieb für die 21:11-Führung nach dem ersten Viertel. Zehn Minuten später war der Spielstand nahezu exakt verdoppelt - Mistelbach führte 41:22. Die Zonenverteidigung der Gäste funktionierte bis zu diesem Zeitpunkt einwandfrei und war das probate Mittel, da die Kärntner Probleme hatten, von außen zu treffen.
Trainerduo musste die Mannschaft aufwecken
Was Assistant-Coach Martin Weissenböck weniger gefiel, war der Rückfall seiner Mannschaft im dritten Viertel. „Wir haben die Mannschaft noch gewarnt. Trotzdem ist sie nachlässig geworden“, sah er eine wiederkehrende Schwäche seiner Truppe. Klagenfurt nützte das prompt aus und verkürzte den Rückstand auf 13 Punkte. Weissenböck und Head-Coach Jiri Okac nutzten ein Timeout, um ihre Mannschaft wieder auf Kurs zu bringen, was vor allem Vladimir Sismilich schnell verstand. Der Tscheche machte binnen kürzester Zeit zehn Punkte und brachte Mistelbach wieder „in Sicherheit“. Das Finish konnte demnach genutzt werden, um allen Spielern Einsatzzeit zu geben. Mistelbach siegte dennoch deutlich 85:65.







