VON PETER SONNENBERG
Erwartungsgemäß kam es bei der zweiten Station der Wilson Winter Tour im Tennis- und Freizeittreff Hofer Wilfersdorf zum Duell der beiden besten Weinviertler.
Sowohl Christoph Krenn als auch Lukas Windischberger erreichten ohne Probleme und ohne Tennis spielen zu müssen, das Finale. Dabei wollte der Youngster aus Groß-Engersdorf sein Vorbild ärgern. Doch setzte es bereits in der ersten Disziplin, dem Tischtennis einen herben Dämpfer: Die Nummer 1 der Welt startete mit einem 21:8-Sieg, womit allen Experten klar war, dass aufgrund der Stärke von Krenn im Tennis dieses Endspiel normal nicht mehr zu verlieren war. Und tatsächlich: Windischberger kämpfte weiter, konnte aber kaum mehr Boden gut machen. Mit plus 15 für Krenn ging es in den letzten Bewerb, bei seiner Wettkampfpremiere 2012 ließ der Sportler aus dem Bezirk Gänserndorf nichts mehr anbrennen.
Windischberger mit Lob vom Weltmeister
Doch streute der Routinier seinem Herausforderer Rosen: „Luki zeigt immer wieder, dass er in der einen oder anderen Sportart mithalten und sogar gewinnen kann. Wenn er sein bestes Niveau in allen vier Sportarten konstant abrufen kann, gehört er bald zu den besten 50 Spielern der Welt,“ prognostiziert Krenn. Neben dem Elite-, wurden auch Amateur- und Beginnerbewerbe veranstaltet. Für Krenn war fast schöner als sein Heimsieg, dass auch der „Beginner“-Sieger aus dem Weinviertel kommt. Florian Rabl spielt für den Tennisclub Prottes und holte bei seinem ersten Antreten den ersten Sieg. Von acht Startern waren fünf (!) zum ersten Mal dabei. „Ich muss ja schon die nächste Nummer eins aus dem Weinviertel suchen“, schmunzelt Krenn. Der Sieg im Amateurfeld ging an den Wiener Stefan Vosahlo. Christine und Elisabeth Seehofer (beide aus Prottes) hatten kein Losglück und schieden gegen die späteren Finalisten aus. Die Kuriosität des Tages schaffte Andreas Weißböck vom Mistelbacher Tischtennisverein: Gegen Albert Wanke (UTC Schrick) schaffte er ein 21:0 im Tischtennis, trotzdem hieß es nach dem vierten Bewerb Gleichstand. Weißböck gewann dennoch. Er machte den Entscheidungspunkt.







