Die Übertrittszeit ist vorbei, die Klubs haben die letzten Transfers getätigt. Während bei unseren Bezirks-Vertretern die Vernunft regiert und auf große Sensationen verzichtet wurde, dürfte bei anderen Klubs das Geld weiterhin sehr locker in der Hand liegen. Warum sonst wechselt zum Beispiel ein Marek Penksa in die vorletzte Spielklasse, ist sogar Ex-Teamspieler Sanel Kuljic bis zuletzt im Gespräch?
Dabei hat sich in der Vergangenheit oft bewiesen: Nur auf große Namen und Stars zu setzen, bringt keine Erfolgsgarantie. Denn selbst wenn dank eines 38-jährigen Stürmers der Aufstieg gelingt, was macht der Klub dann? Noch teurere Spieler kaufen, um weiter zu reüssieren – diese Rechnung kann nicht lange aufgehen.
Das einzige echte Erfolgsrezept steckt darin, auf den eigenen Nachwuchs zu setzen. Wer eine breite Basis schafft, wird auch einige Kicker für die Kampfmannschaft ausbilden. Und nur mit dem nötigen Unterbau macht ein Aufstieg auch Sinn.
Selbst Richard Trenkwalder musste dies einsehen. Mit seinen zusammengekauften Alt-Stars scheiterte der Mäzen Jahr für Jahr am Aufstieg in die Bundesliga. Mit einer jungen Truppe gelang in der Vorsaison endlich das Meisterstück. Trenkwalder hat aus seinen Fehlern gelernt, andere müssen wohl erst selbst hinfallen, um den richtigen Weg einzuschlagen.
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