PIELACHTAL / Die Bürgermeister und Mandatare der Pielachtal- Gemeinden sowie aus Annaberg und Mitterbach konnten sich in der Vorwoche über die erfolgreiche Entwicklung der Pinzgaubahn im Bundesland Salzburg überzeugen.
Die Übernahme der Mariazellerbahn durch das Land Niederösterreich und die von der NÖVOG vorgesehenen Investitionen haben die Gemeinden dazu bewogen, sich umfassend zu informieren, welche Leistungen andere Kommunen beim Erhalt von Bahnlinien erbringen.
Pizgauerbahn soll Vorbild für Mariazellerbahn sein
Daher hatten die Regionalplanungsgemeinschaft Pielachtal und Obmann Anton Gonaus den Verkehrsdirektor der Salzburg AG, Gunter Mackinger, in das Dirndltal eingeladen. In einem beeindruckenden Referat schilderte Mackinger anhand der Entwicklung der Pinzgaubahn, wie sich eine Bahnlinie unter Ausschöpfung des gesamten Potenzials in der Region im Pendler-, Tourismus- und Güterverkehr zu einer Erfolgsstory entwickeln kann.
Beeindruckt von der Präsentation erklärt Bürgermeister Anton Gonaus: „Wenn es uns gelingt, mit der Mariazellerbahn eine ähnliche Entwicklung in Gang zu bringen, sehe ich für diese Bahn eine große Zukunft. Davon würde die gesamte Region profitieren.“ Vieles ist schon bei der Mariazellerbahn passiert, aber große Aufgaben warten noch. Ab Inbetriebnahme der neuen Zugsgarnituren muss der Schüler- und Pendlerverkehr größtmöglich ausgebaut werden. Die Verknüpfung des touristischen Angebotes muss weiter intensiviert werden. In monatlichen Besprechungen mit dem Bahnbetreiber NÖVOG sollen zukünftig all diese Maßnahmen abgeklärt werden.






