VON ERNST SUSICKY
PURKERSDORF / „Bis Juni wollen wir ein neues Konzept für die Jungendarbeit in Purkersdorf erstellt haben“, berichtet Bürgermeister Mag. Karl Schlögl. Am Montag waren alle politischen Parteien eingeladen, erste Gespräche darüber zu führen.
„Diese Gespräche sind von meiner Seite äußerst produktiv gelaufen“, berichtet Albrecht Oppitz, Stadtrat für Jugend und Sport: „Wir konnten uns über alle Parteigrenzen hinweg darauf einigen, die Jugendarbeit in Purkersdorf komplett neu zu starten.“
„Wir haben die Problematik des Jugendzentrums, das vom Verein Agathón geführt wird, der seit einiger Zeit keine Aktivitäten mehr setzt“, so Schlögl. Sowohl der Bürgermeister als auch Oppitz bestätigen, dass es das Jugendzentrum am jetzigen Standort in Zukunft nicht mehr geben wird. „Wir werden ein neues Jugendkommunikationszentrum in Purkersdorf schaffen“, so Schlögl. Dabei sollen die Jugendlichen der Stadt stärker als bis jetzt einbezogen werden, aber auch die Jugendorganisationen der Wienerwaldstadt sowie Vertreter der Schulen.
Als Nächstes werden Gespräche mit Vertretern des Landes bezüglich möglicher Förderungen geführt. Oppitz: „Am Montag wurden mehrere Arbeitsbereiche definiert. Zum einen kümmern wir uns um die Jugendbeteiligung und zum anderen müssen wir schauen, welche Fördermodelle es gibt.“ Wichtig ist ihm vor allem die Zusammenarbeit über die Parteigrenzen hinweg: „Das ist schon eine deutliche Verbesserung zur bisherigen Situation.“








