VON BURKHARD WEIGL
PURKERSDORF / Zumindest musikalisch begann das Jahr 2012 in Purkersdorf rasant. Ohne „nutzlose Vorsicht“, so der Untertitel von Gioacchino Rossinis Oper Der Barbier von Sevilla, ging es mit einer Ouvertüre im Presto-Tempo zur Sache und die Musiker konnten ihr ganzes technisches Können zeigen.
Das Bläserquintett Quinternio Wien, das sich aus Purkersdorfer Musiklehrern und regional verankerten Berufsmusikern zusammensetzt, wurde von der Stadtgemeinde schon zum zweiten Mal für das Neujahrskonzert eingeladen. Den Erfolg des Vorjahres konnten Oboist Peter Mayrhofer und Kollegen heuer wiederholen. Die Aula der Bundesforste war mit 170 verkauften Karten auf drei Etagen ausverkauft, was auch mit dem attraktiven Programm zusammenhängen könnte.
Regionale Klänge wie der 1976 wiederentdeckte „Purkersdorfer Marsch“ von Joseph Schrammel, den Ernst Fieber erstmals für Blasmusik neu arrangierte, war ebenso zu hören wie der „Niederösterreich Galopp“ von Kurt Schmid. Der Pressbaumer Komponist war viele Jahre lang Soloklarinettist bei den NÖ Tonkünstlern.
Die Reihe der Klassik-Konzerte wird am Freitag, 23. März, mit einem Flötenkonzert fortgesetzt.







