VON CLAUS STUMPFER
Beim „Nations to Nations 2012“, einem Nachwuchsbewerb im ungarischen Pecs, waren aus Pressbaum Carina Meinke und Jakob Sorger mit dabei. „Im Land, wo Jugendarbeit seriöserweise den größten Stellenwert genießt, ist ein solches Turnier natürlich perfekt organisiert“, lobt ASV-Nachwuchskoordinator Werner Langthaler. Initiatoren und Betreuer der Österreicher waren diesmal Roland Brunner und Horst Demmelmayer.
„Erfreulich war, dass unsere Athleten mit einigen Gegnern durchaus mithalten konnten“, zieht Langthaler Bilanz. Es wurden Matches gewonnen, gegen Finnland war es knapp und Ungarn II konnte sogar besiegt werden.
Wir machen einen Schritt nach vorn, die Gegner zwei
„Insgesamt zeigen die Ergebnisse aber auch, dass unsere Nachbarländer im Nachwuchsbereich keine Zeit vergeuden“, bleibt Langthaler doch Realist. So war das Team Ungarn I unantastbar, aber auch Serbien, Slowenien und Tschechien präsentierten sich klar stärker als das rot-weiß-rote Aufgebot.
„Ich behaupte, dass es weiterhin an länderübergreifender Zusammenarbeit mangelt“, plädiert Langthaler einmal mehr für Gedankenaustausch, um Strukturen zu schaffen, die nachvollziehbar sind. „Es gibt förderungswürdige Sportler, die wirklich wollen, aber keine Ansprechpartner haben und es gibt Vereinstrainer, die sich gerne an ÖBV-Maßnahmen orientieren würden“, ist Langthaler überzeugt.
Einen Rat gibt es vom Koordinator aber auch für den eigenen Nachwuchs: „Carina und Jakob haben Talent und können auch stolz auf ihre Leistungen sein, aber sie müssen im Bereich Fitness und Technik noch mehr Eigenverantwortung übernehmen, wollen sie international mithalten!“





