HIMBERG / Mit dem Projekt „Sprint 2“ hat die Volksschule Himberg einen Schritt in Richtung Umweltbewusstsein gesetzt. In zweijähriger Zusammenarbeit mit dem Abfallwirtschaftsverband Schwechat soll das Thema Müll mit allen dritten Klassen behandelt werden.
„Es werden dabei verschiedene Experimente durchgeführt“, erklärt Karin Lauer, Klassenlehrerin der 3b. „Begonnen wurde mit Plastik: Auf unserem ,Müllfriedhof‘ haben wir es vergraben, um zu sehen, wie es verrottet, seine Schwimmfähigkeit getestet und die unterschiedlichen Arten und Begriffe geklärt.“ Der nächste behandelte Stoff war Metall. Hier gab es eine Zusammenarbeit mit der Polytechnischen Schule: Kleine Metallplättchen wurden angefertigt, Bearbeitung und Magnetismus untersucht.
Das Programm ist vielfältig, wie Lauer berichtet: „Wir machen einen Ausflug zu einer Recyclingfabrik, es gibt eigene Lehrerfortbildungen. Außerdem ist in jedem Schuljahr eine Abschlussfeier geplant, bei denen die Projekte vorgestellt werden.“
ZUM THEMA
Das Projekt „Sprint 2“ läuft in der Volksschule Himberg über einen Zeitraum von zwei Jahren in Zusammenarbeit mit der Bezirkshauptmannschaft und dem Abfallwirtschaftsverband Schwechat. Niederösterreichweit sind zwölf Schulen an dem Projekt beteiligt, bei dem es darum geht, sich mit einem Wirtschaftsbetrieb in der Region zu vernetzen.






