Die „spanische Welle“ beim SKN geht also weiter, denn nach Segovia und Giovanni ist „Jano“ schon der dritte Spieler aus dem Land des Weltmeisters, der das SKN-Trikot überstreifen wird. Bislang machte man mit den Südländern gemischte Erfahrungen. Während Daniel Lucas Segovia mit zwälf Saisontoren in St. Pölten angekommen ist, hatte sein Landsmann Giovanni von Anfang an Eingewöhnungsprobleme und nach nur wenigen Monaten geht es für ihn zurück in die Heimat. Bleibt abzuwarten, in welche Richtung das Pendel für Jano ausschlagen wird.
Mit Lukas Thürauer hat der Klub sein Kreativelement der letzten Jahre verloren. Es wäre wohl vermessen, würde man von Jano erwarten, dass er diese Rolle nahtlos übernehmen kann. Alleine schon deshalb, weil der 1,95-m-Hüne von seiner Spielweise her eher ein robuster Spielertyp ist, der seine Stärken weniger im kreativen als vielmehr im defensiven Bereich hat. Auf dieser Position ist der SKN mit Kapitän Jochen Fallmann und Peter Brandl aber eigentlich gut besetzt. Bleibt die Frage, warum man die Offensivlücke nach dem Abgang Thürauers mit einem Defensivmann schließen möchte? Die Antwort wird die Scherb- Elf hoffentlich am Platz geben!
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