VON JUTTA STREIMELWEGER
ST. PÖLTEN / Mit einem Angebot aus zeitgenössischer Kunst aus und mit Bezug auf Niederösterreich etablierte sich die nun schon seit zehn Jahren bekannte Kunstplattform im Herzen des Regierungsviertels als nicht mehr wegzudenkende Verbindung zwischen Kunst und Mensch. Die Ausstellungsbrücke, die täglich als Verbindungsbrücke frequentiert wird, wartete in den vergangenen Jahren mit mehr als 200 Vernissagen auf.
Waren anfangs nur ungefähr 30 Personen pro Ausstellungseröffnung anwesend, so kommen heute schon bis zu 80 Kunstliebhaber in die „gläserne Galerie“ im Landhausviertel.
Aufgrund des großen Platzbedarfes für Ausstellungen, ging man im Laufe der Zeit immer mehr zu Gemeinschafts- und Gruppenausstellungen über, daher präsentieren sich die 250 Quadratmeter in den verschiedensten Facetten. „Die Ausstellungsbrücke ist Vermittlerin und steht neben Festspielhaus und Landesmuseum als beispielhafte Kultureinrichtung“, erklärt Ingrid Loibl, die vor fünf Jahren die Leitung über die Ausstellungsbrücke von Milan Rácek übernommen hat.
Unumstrittene Highlights in den zehn Jahren waren Ausstellungen von Hannah Feigl im Jahre 2010, Marie Luis Lebschik, die vor vier Jahren ihre Kunst präsentierte, der Künstlergruppe K.U.SCH sowie von Maria Budweiser. Der Schwerpunkt für dieses Jahr liegt vor allem auf Künstlern aus dem Donauraum anlässlich des ARGE-Donauländer-Vorsitzes Niederösterreichs.







