Wir werden künftig auf Kontinuität setzen“, hieß es vor gar nicht allzu langer Zeit beim SV Würmla. Aber erstens ist man heute klüger als gestern, und zweitens haben Aussagen wie oben vor allem im Fußball ein sehr kurzes Haltbarkeitsdatum.
Der SVW ist in alte Muster verfallen. Es hat ja schon fast Tradition, dass die Tullnerfelder im Halb-Jahres-Takt die halbe Mannschaft austauschen. Dass auch diesmal daran angeschlossen werden würde, war absehbar. Erstens ist ein Neubeginn eingeläutet worden (neuer Trainer, neuer sportlicher Leiter). Und zweitens sitzt das Abstiegsgespenst im Nacken.
Bis zum Klassenerhalt ist es nämlich noch ein weiter Weg. Denn auch die unmittelbare Konkurrenz hat nicht geschlafen, sondern aufgerüstet. Viel Qualität wurde Schwadorf zugeführt. Und Mistelbach erlaubt sich sogar den Luxus, drei Legionäre im Kader zu haben. Und mal sehen, ob Stockeraus neue Legionäre (aus Ghana …) „einschlagen“.
Zurück zu Würmla: Neun Neuzugänge wollen erst einmal integriert werden. Hinzu kommt, dass einige das letzte halbe Jahr keine Meisterschaft gespielt haben. Würmlas Mannschaft ist vermutlich stärker als zuletzt, sie wird aber Zeit brauchen. Zeit, die der SVW eigentlich nicht hat. In der momentanen Situation ist jedes Spiel ein Schlüsselspiel!
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