Ein prominenter Trainer als vorweihnachtliches Geschenk: Tulln sicherte sich die Dienste von Hans Kleer. Der Ex-Bundesliga-Spieler und -Trainer wurde als Nachfolger von Manfred Uhlig präsentiert.
Vor gut einem halben Jahr haben sich die Wege von Kleer und dem Wiener Sportklub getrennt. „Trotz guter Zusammenarbeit und übereinstimmender sportlicher Zielsetzungen kommt eine Vertragsverlängerung aus finanziellen Gründen leider nicht zustande“, bedauerte Wiener SK-Präsident Udo Huber damals. „So sehr diese Trennung auch schmerzt, müssen wir trotzdem unser Budget einhalten und verantwortungsvoll wirtschaften.“
Das tut auch der FC Tulln unter Obmann Richard Pfister. Umso erstaunlicher ist es, dass ein so prominenter Mann, den sich der Sportklub nicht mehr leisten wollte, geholt werden kann. Zur Erinnerung: Erst kürzlich gestand der FCT Zahlungsschwierigkeiten ein.
Noch mehr irritiert in diesem Zusammenhang die Aussage von sportlichem Leiter Hummel, der die Verbindung zum Ex-Lustenau-Coach hergestellt hatte: „Mit Kleer öffnen sich neue Türen“, wird schon mit weiteren Neuen spekuliert.
Wie formulierte es Würmlas sportlicher Leiter Hans Briegl beim kürzlich abgehaltenen Runden Tisch? „Jetzt sagen alle, dass sie sparen wollen. Aber das Wort, das ich heute gebe, ist morgen nichts mehr wert.“
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