TULLN / Ganz nach den Grundsätzen des ökologischen Fußabdruckes werden die Schüler der Landwirtschaftlichen Fachschule Tulln schon bald im neuen Schülercampus „wohnen und lernen“ können.
Jeder Schüler der Fachschule Tulln hat im Unterricht seinen ökologischen Fußabdruck errechnet. Berücksichtigt wurde der Flächenbedarf für Essen, Wohnen, das Konsumverhalten und die Mobilität. Diese Philosophie soll als Grundlage im neuen Wohn-/Lerncampus berücksichtigt werden. Die innovative Idee wird in Zusammenarbeit mit der Höheren Bundeslehranstalt für Bautechnik „Camillo Sitte“ als Maturaprojekt umgesetzt. Die Studenten des Maturajahrganges erarbeiten mit ihren Professoren und mit ihrem Klassenvorstand Prof. DI Johann Szedonja das neue Lehr-und Wohnkonzept.
Der Lebensraum Schule soll attraktiv gestaltet werden. Die Nachhaltigkeit der Umsetzung wird gewährt durch Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen, Verwendung erneuerbarer Energien, Verwendung des Regenwassers als Brauchwasser und die Auswahl des Standortes durch Messung der Globalstrahlung.
Die HTL-Schüler präsentierten fachkundig ihre Siegerprojekte unter Beisein von Vizebürgermeister Harald Schinnerl, Baudirektor Ing. Walter Slama und Hofrat Dr. Friedrich Krenn von der Landesregierung.
Dieses Bauvorhaben wurde bereits vom Hohen Landtag Niederösterreich beschlossen, sodass die innovative Arbeit der zukünftigen Bautechnikmaturanten in die Realität umgesetzt werden kann.







