VON BERNHARD FAUSTENHAMMER
Einen namhaften Ersatz fand der FC Tulln für den in der Vorwoche abgetretenen Mag. Manfred Uhlig: Hans Kleer ist neuer Trainer des FC Tulln!
Alfred Hummel stellte den Kontakt zum Ex-Profi her – und der dicke Fisch zappelte an der Angel. Kleer ist alles andere als ein unbeschriebenenes Blatt: Vor drei Jahren betreute er den Profiklub Austria Lustenau, der Ex-Tullner Arben Selmani war damals unter seinen Fittichen. Im Vorjahr war Kleer der Nachfolger von Ex-Tulln-Trainer Zeljko Ristic beim Traditionsklub Wiener Sportklub. Kleer führte den Verein aus der Abstiegszone ins sichere Mittelfeld.
Er gilt als akribischer, ehrgeiziger Trainer – sicher ein Vollprofi in seiner Branche, der auf ein gediegenes Umfeld großen Wert legt!
Was bewegt einen Mann wie Kleer, ab nun den FC Tulln zu betreuen? Dazu der neue Trainer: „Ich will mit jungen, bissigen Spielern arbeiten, diese Aufgabe reizt mich. Kurzfristig will ich die Mannschaft aus den Niederungen der Tabelle weiter nach oben führen.“
Nummer eins im Bezirk: das Ziel des neuen Coachs
Das mittel- bzw. langfristige Ziel des Trainers? „Wenn ich mir die Infrastruktur in Tulln anschaue, kann das Ziel nur lauten: Nummer eins im Bezirk zu werden. Das geht natürlich nicht von heute auf morgen, daher plane ich längerfristig.“ Wie schätzt er die momentane Situation beim FC ein? „Namen wie Toprak oder Fabio dos Santos sind natürlich ein Begriff. Die Mannschaft hat ein gutes Gefüge, junge Spieler, deren Potenzial noch lange nicht ausgereizt ist. Schlüsselpositionen, wie sie ein Edin Kesinovic innegehabt hat, sollten wir aber nachbesetzen.“
In dieser Richtung laufen bereits Verhandlungen mit Spielern – konkrete Ergebnisse gibt es noch nicht. Dazu Alfred Hummel: „Mit der Verpflichtung von Kleer öffnen sich für uns natürlich neue Türen, wir werden den Spielermarkt im Verbund mit dem Trainer genau sondieren.“
Ob sich die hochgesteckten Ziele realisieren lassen, wird sich zeigen...






