VON GERALD ARTACKER
Die österreichische Auswahl holte unsere 14. Medaille bei den Youth-Olympic-Games in Innsbruck.
Im Finale gegen Schweden unterlagen die ÖEHV-Damen mit 0:3. Schweden galt im Vorfeld des Turniers als Favorit. Die Skandinavierinnen mussten im Turnierverlauf keinen Gegentreffer hinnehmen!
Am Weg ins Endspiel besiegten die Österreicherinnen im Halbfinale den Erzrivalen Deutschland mit 2:0. Der Sieg wurde, getragen von einer Top-Mannschaftsleistung, von zwei Tullnerinnen fixiert. Einen Assist steuerte Victoria Hummel (EHC Tulln/EHV Sabres Wien) bei, die beiden Treffer erzielte Anna Meixner, die seit September vorigen Jahres in Tulln wohnt.
Zwei Tullnerinnen waren die überragenden Akteurinnen
Die Freundinnen Hummel und Meixner gehen gemeinsam beim Wiener Verein EHV Sabres auf Torjagd.
Dass es im Kampf um Gold gegen Schweden nicht gereicht hat, führt Hummel zum Teil auf die Chancenverwertung zurück. „Schweden war nicht so viel stärker als wir. Es war unser härtestes Spiel, und wir hätten unsere Chancen nützen müssen.“ Dennoch überwiegt natürlich die Freude über die gewonnene Silbermedaille. „Wir haben bis zum Umfallen gekämpft und alles gegeben. Ich kann es noch gar nicht glauben, dass wir tatsächlich Silber gewonnen haben. Das ist das Beste, was mir in meiner bisherigen Karriere passiert ist!“, meinte Österreichs Topscorerin Anna Meixner.
„Mein Traum war es schon immer, im Ausland Eishockey zu spielen. Am besten in Amerika oder Schweden. Die Olympischen Spiele haben mich ziemlich motiviert. Ich werde hart arbeiten und möchte an der Ende März stattfindenden A-WM in Lettland teilnehmen“, definierte Hummel ihre weiteren Ziele.
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