VON JOSEF KLEINRATH
WIENER NEUSTADT / „Die Betriebsanlagengenehmigung (beinhaltet auch die Baubewilligung, Anm.) für den Ausbau des Fischaparks kann erstellt werden“, bringt Mag. Thomas Izmenyi, Leiter der Rechtsabteilung des Magistrats, die aktuelle Lage rund um den geplanten Ausbau des Einkaufszentrums Fischapark auf den Punkt. Nur ein abschließendes Gutachten des Arbeitsinspektorats fehle noch, so der Rathaus-Jurist. Dem war ein monatelanges Ringen um eine Verkehrslösung vorausgegangen. Diese wurde nun allerdings im Gemeinderat beschlossen. Die vorgelegte Variante wird vom Fischapark zur Gänze finanziert, sieht die Aufschließungsvereinbarung vor, die von der SPÖ im Alleingang beschlossen wurde.
FPÖ-Verkehrsstadtrat Udo Landbauer steht dem Ausbau des Fischaparks immer noch ablehnend gegenüber, ist aber froh, dass nun zumindest gesichert ist, dass der Fischapark für die nötigen Verkehrsmaßnahmen die Kosten übernimmt.
Genau liegt noch nicht vor, wie die Verkehrslösung aussehen wird. Laut Landbauer werden die Kreisverkehre am Zehnergürtel (Zehnergasse und Fischauer-Gasse) zu Ampel-Kreuzungen umgebaut. Dazu kommt die Ampel bei der Dreipappelstraße. Schon vor der Zehnergasse bis zur Fischauer-Gasse wird der Zehnergürtel 4-spurig gebaut. Kritik daran kommt von der Opposition: Die Grünen wie auch die ÖVP wollten dieses Thema in einem Verkehrsbeirat diskutiert haben. Stadtrat Franz Dinhobl: „Wie diese Lösung zustande kam, ist nicht inOrdnung.“







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