VON MATHIAS SCHRANZ
UND DANIELA FILZ
WIENER NEUSTADT / Es ist ein Publikumsmagnet, der Menschen aus der ganzen Region nach Wiener Neustadt zieht: das Kinocenter „Cine Nova“. 1999 eröffnet, bietet es neben Blockbustern auch kulinarische Highlights: australisches, mexikanisches, asiatisches und italienisches Essen wird derzeit angeboten. Dazu kommt Entertainment wie Spielhalle, Billardtische und Bowlingbahn. Allerdings haben sich die Kundenwünsche in den letzten Jahren geändert. Schwierige Zeiten für Lokalbesitzer, schwierige Zeiten für die Vermieter, manche Räumlichkeiten warten seit Monaten auf einen neuen Betreiber. Gründe für die Cine Nova Betreiber (UBM Realitätenentwicklung), frischen Wind ins Kinocenter zu bringen. „2013 wird umgebaut“, verrät PR-Manager Roman Rusy exklusiv der NÖN. Weniger Lokale, mehr Handel, lautet die Marschrichtung für die Zukunft. Der Umbau wird vor allem den Teil ab dem China-Restaurant treffen: Von dort bis zum derzeitigen Nebeneingang sollen sich ein oder zwei große Handelsketten einmieten, rechts neben dem Haupteingang sollen zwei, drei Lokale übrig bleiben – ein Millionenprojekt. Nicht vom Umbau betroffen ist die Seite mit der Holzer Bar und dem Bowling-Center.
Ein frischer Wind weht indessen schon im Café Segafredo: Das wird nun nämlich von Johanna Brandl und Leopoldine Dolezal betrieben. Sie kommen beide aus der Gastronomie und wollen in Zukunft die Kaffeekultur in der Cine Nova wiederbeleben. Außerdem stehen Milchshakes, Kuchen, aber auch Cocktails auf der Karte.






