VON MICHAEL WELLER
Das Tennis-Highlight des Jahres in Wiener Neustadt steht kurz bevor. In knapp zwei Wochen trifft das österreichische Davis Cup-Team rund um Jürgen Melzer in der Arena Nova auf den zweifachen Davis Cup-Sieger Russland. Eine schwierige Aufgabe, die packende Matches und Hochspannung pur garantiert.
Einer, der sich besonders auf das Duell freut, ist ÖTV-Präsident Ernst Wolner. Für ihn ist der 32. Länderkampf zugleich der Letzte in seiner 15-jährigen Funktion als Präsident. Während seiner Amtszeit hat er 17 Siege bei 14 Niederlagen miterlebt, die Begegnung gegen den Favoriten Russland sieht er optimistisch. „Nach der Ära Muster-Skoff-Schaller-Antonitsch sorgten unter anderem Spieler wie Koubek, Melzer und Knowle dafür, dass Österreich seit beinahe zehn Jahren in der Weltgruppe oder deren Relegation vertreten ist“, so Wolner.
Mehr als zwei Drittel der Karten sind verkauft
Dem neuen Davis Cup-Kapitän Clemens Trimmel wünscht er in seiner ersten Partie viel Erfolg. „Ich bin davon überzeugt, dass er das Team in der Weltgruppe halten wird.“ Auch Trimmel erwartet einen knappen Ausgang der Begegnung und spricht ebenso wie der ehemalige Weltranglistenerste Marat Safin (Russland) von einem „Duell auf Augenhöhe“.
Während die einen noch über den Ausgang der Spiele diskutieren, steht man beim ÖTV schon in den Startlöchern. Ab Donnerstag wird mit konkreten Arbeiten in der Arena Nova begonnen. Video-Walls und Tribünen werden aufgebaut und die VIP- sowie Ausstellerbereiche eingerichtet. Auch der Kartenverkauf befindet sich in der Endphase. „Wir haben schon mehr als zwei Drittel verkauft. Tickets gibt es fast nur noch für den Sonntag“, so ÖTV-Generalsekretär Peter Teuschl.





