LAABENTAL / Mit den Stimmen aller Ausschussmitglieder wurde das Budget 2012 für die Neue Mittelschule Laabental beschlossen. Noch in diesem Jahr können einige wichtige Anschaffungen getätigt werden, zum Beispiel neue Reinigungsmaschinen und eine neue Werkstatteinrichtung für den Schulwart. „Beides ist dringend nötig, vor allem eine passable Werkzeugausrüstung wird dabei helfen, Kosten zu sparen, weil der neue Schulwart viele Reparaturen selbst erledigen kann“, so Schulobmann Daniel Kosak.
Für das kommende Jahr sind Gesamtausgaben von 456.000 Euro budgetiert. Rund 44.000 Euro werden durch eigene Einnahmen erlöst, damit verbleiben 412.000 Euro zur Verteilung auf jene Gemeinden, die Schüler in der Neuen Mittelschule (NMS) haben. Im Vergleich zum Vorjahr werden die Gesamtausgaben leicht sinken. Das ergibt eine so genannte „Kopfquote“ von 2.658 Euro pro Schüler, die von den Gemeinden zu bezahlen ist. 155 Schüer besuchen derzeit die NMS Laabental, das sind rund 80 Prozent der Geburtsjahrgänge.
Kosak: „Das ist ein hervorragender Wert, das zeigt, dass die Qualität der Schule sehr gut ist.“
Der mit Abstand höchste Kostenpunkt ist mit 195.000 Euro die Rückzahlungsrate für den neuen Gebäudeteil, in dem auch die Musikschule untergebracht ist.
Das Reinigungspersonal der Schule kostet jährlich 81.000 Euro.
Insgesamt sind derzeit drei Mitarbeiterinnen mit je 20 Wochenstunden, sowie ein Mitarbeiter mit 40 Wochenstunden in der Schule beschäftigt. Mitte dieses Jahres wurde der Personalstand um eine 20-Stunden-Kraft reduziert. „Mit dem neuen Schulwart haben wir einen Glücksgriff gemacht. Er hat jetzt auch einen fixen Dienstvertrag bekommen“, berichtet Kosak.
Mit 43.000 Euro schlagen sich Ausgaben für Reinigungsmaterialien, Lehrmittel, Kopierkosten, Telefonkosten, Brandmeldegebühren, Bibliotheksbedarf zu Buche. 42.000 Euro pro Jahr kosten Heizung und Beleuchtung. Die Ratenzahlung für die neue EDV-Anlage schlägt sich mit 35.000 pro Jahr im Budget nieder. Um die Finanzen der Gemeinden zu schonen, wurden die Anschaffungskosten auf drei Jahre verteilt. Instandhaltung, öffentliche Abgaben und Versicherungen kosten rund 60.000 Euro pro Jahr.
Für die kommenden Jahre sieht Kosak weiteren großen Investitionsbedarf. „Der alte Gebäudeteil ist fast 40 Jahre alt, hier müssen sehr bald zahlreiche Sanierungsmaßnahmen angegangen werden.“
Mit den Ergebnissen der Sitzung ist Schulobmann Kosak zufrieden. „Wir haben ein hervorragendes Arbeitsklima im Ausschuss, das frei ist von politischen Spielchen. Alle drei beteiligten Bürgermeister arbeiten konstruktiv mit, daher sind auch gestern sämtliche Beschlüsse einstimmig gefasst worden.“






