VON MICHAEL MOSER
UND CLAUS STUMPFER
HALLENMASTERS SV GABLITZ. Mit Eichgraben und Maria Anzbach nahmen zwei Teams unserer Region am Traditionsturnier teil, bei den Nachwuchsbewerben war auch der SV Neulengbach engagiert. Die Anzbacher stellten allerdings auch beim Kampfmannschaftsturnier die mit einem Äthiopier verstärkte U 18 der SG Wienerwald. Wenig überraschend blieb in dem stark besetzten Turnier nur der letzte Platz.
Mit nur einer Linie und zwei Wechselspielern startete Eichgraben mit einer 0:3-Niederlage gegen Mauerbach ins Turnier, der Letzte der 2. Klasse Traisental schaffte dann aber mit Siegen über Anzbach, Purkersdorf II und Brigittenau die Wende, holte den Gruppensieg. In der anderen Gruppe kam es zu einem „Gemetzel“ zwischen Purkersdorf I, Sieghartskirchen und den topmotivierten Gablitzern, die sich zuletzt übrigens auch noch fürs Frühjahr mit Purkersdorfs Mittelfeldspieler Florian Messner verstärkt haben.
Letztlich reichte Favorit Purkersdorf in der Heimhalle ein Remis gegen Gablitz zum Finaleinzug, in dem dann Eichgraben wacker dagegen hielt. Bis eineinhalb Minuten vor Schluss konnte das 0:0 gehalten werden. Letztlich entschied ein mehr als unnötiger Treffer die Partie zugunsten Purkersdorfs. Im Finish stürmte auch Eichgrabens Tormann mit, aber der Ausgleich wollte nicht gelingen. Da der Verbandsschiedsrichter drei Sekunden vor Schluss auf eine in seinem Ermessen liegende Spielunterbrechung verzichtet hatte, gab es nach dem Match auch noch Vorwürfe in Richtung Veranstalter seitens der Eichgrabener. Die Wogen glättete der sportliche Leiter des SVG, Andi Forche: „Glaubt Ihr ernsthaft, dass wir bei unserem Turnier die Purkersdorfer siegen sehen wollten“, übergab er seufzend den Pokal an FCP-Kapitän Christopher Bollauf.
Mit etwas Abstand freuten sich die Eichgrabener auch über Platz zwei. „Er ist doch Balsam auf die gepeinigte Seele“, meinte der sportliche Leiter Ernst Lissi.
ASKÖ-HALLENMASTERS. In der Halle von Ossarn war fürs Bezirksfinale des Traditionsbewerbs mit dem ATSV Schönfeld der einzige ASKÖ-Klub aus der Region Wienerwald auch heuer qualifiziert. Und die Mannschaft von Trainer Ferdinand Ficker stellte ein starkes Team mit beiden Legionären. In einer ausgeglichenen Gruppe ließ man damit Landesligist Ober-Grafendorf keine Chance und konnte auch den späteren Finalisten Loosdorf besiegen. Als Gruppenzweiter schaffte Schönfeld die Qualifikation für die Kreuzspiele. Dort wartete mit Statzendorf ein Konkurrent aus der 2. Klasse. Coach Ferdinand Ficker gewährte in allen Spielen beiden Linien gleich viel Spielzeit, was die 1:2-Niederlage begründet. „Für mich war es eine Trainingseinheit und die Spieler sollten Spaß haben“, verzichtete er etwa auch in den Schlussminuten gegen Statzendorf auf seinen Goalgetter Traxl.
Im Spiel um Platz drei hatte Schönfeld gegen Sturm 19 dann aber die größeren Reserven und setzte sich mit 4:3 durch. „Vielleicht wäre mehr möglich gewesen, aber der dritte Platz war ordentlich“, fiel das Fazit von Schönfelds Pressemann Andi Barta aus.
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