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31.01.2012 | 00:00 |
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Radweg: neue Frist
Landesvize Wolfgang Sobotka (r.) sagte dem Radwegobmann Martin Ploderer die Finanzierung des gesamten Radprojekts in der Höhe von zehn Millionen Euro zu. Bedingung ist allerdings, „dass die Erhaltung auf der gesamten Strecke sichergestellt ist und bis Ende Februar Klarheit geschaffen wird“.ZVG
YBBSTALRADWEG / Verband wll nun bereits bis Ende Februar Klarheit von Hollenstein. Springt Verein für Gemeinde ein?

VON STEFAN HACKL

YBBSTAL / Dass der Hollensteiner Ortschef Franz Gratzer (SP) den Beitritt zum Ybbstalradwegverband an eine Unterstützung für das Skigebiet Königsberg knüpfte, hat den Ton in der Debatte um die geplante Radstrecke zwischen Gstadt und Lunz am See erneut verschärft.

Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka (VP) sicherte dem Obmann des Radwegverbands Martin Ploderer (VP) in der Vorwoche zwar die Finanzierung des zehn Millionen Euro teuren Projekts zu. Er knüpfte die Zusage allerdings an eine Bedingung: Bis Ende Februar müsse Klarheit darüber herrschen, wer für die Erhaltung des Teilstücks in der Gemeinde Hollenstein zuständig ist.

Hollenstein hatte den Beitritt zum Verband als einzige der sieben Ybbstalgemeinden bisher abgelehnt. Das Gremium soll die aufgelassene Bahnstrecke der Ybbstalbahn von der NÖVOG übernehmen und in der Folge den Bau des 49 Kilometer langen Radwegs abwickeln. Die Erhaltung - so lautete der ursprüngliche Plan - sollte dann bei den Gemeinden liegen.

Sobotkas kürzere Frist lässt den Radwegverband noch intensiver über Alternativen in Hollenstein nachdenken. Bisher hatten die Verbandsspitzen - die Bürgermeister Martin Ploderer (Lunz) und Helmut Schagerl (St. Georgen am Reith) ja die Gemeinderatssitzung in der Nachbarkommune Ende März abwarten wollen.

Ploderer: „Plattform als  Partner ist vorstellbar“

Ploderer kann sich vorstellen, dass anstelle der Gemeinde eine Plattform oder ein Verein die Erhaltung des Radwegstücks übernimmt. Diese Plattform könnte - wenn es nach Ploderer geht - auch eine Zuhörerrolle im Verband einnehmen. Eine Verquickung mit dem Königsberg hält er hingegen für den falschen Ansatz: „Man kann nicht von den sechs Radweggemeinden erwarten, dass sie für Hollenstein eine weitere Verantwortung übernehmen.“

Gratzer: „Mache bei diesem  politischen Tanz nicht mit“

Franz Gratzer reagiert auf die verkürzte Frist verschnupft: „Wir werden die Gemeinderatssitzung sicher nicht nach vorne verlegen. Sobotka will das haben, aber ich mache bei diesem politischen Tanz nicht mit.“

Eine kleine Annäherung gibt es immerhin: Mit den Proponenten des Hollensteiner Vereins trifft sich Gratzer diese Woche zu einer ersten Gesprächsrunde.


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parteifreundinnen (43)
13.02.2012 18:30

(0)
SIND DIE YBBSTALERINNEN BÜRGER DER 3. KATEGORIE?
Für die Wachau kauft man eine neue Werkstätte und investiert, um die Streckengeschwindigkeit auf 60 km/h zu erhöhen. Gut so. Aber warum will man die erstklassige Werkstätte in Waidhofen, die von Profis geführt wird abbauen? Warum will man nicht mit 60 km/h bis Hollenstein fahren, ohne in die Strecke investieren zu müssen? Sind wir YbbstalerInnen Bürger der 3. Kategorie?
parteifreundinnen (43)
13.02.2012 18:29

(0)
INTERNATIONALE TRENDS FÜR NÖ TABU?
In unseren Westlichen Bundesländern bemüht man sich selbst vor
Jahrzehnten aufgelassene Bahnen um viel Geld wieder aufzubauen, z.B. die Ischlerbahn. Die Pinzgaubahn wurde in 3 Jahren zu einer
Erfolgsgeschichte.Die BOB - Bayerische Oberlandbahn - die übrigens
bereit ist im Ybbstal einzusteigen, - deren Führungsteam begeistert
ist, von den Möglichkeiten welche die Ybbstalbahn eröffnet - hat in
Deutschalnd in den letzten Jahren durch Bahnreaktivierungen 14 000 Arbeitsplätze geschaffen. Die Ilztahlbahn ab Passau wurde bereits im ersten Jahr des Betriebes ein voller Erfolg. Viele weitere Beispiele kann man aufzählen. Überall führten derartige Aktivitäten zu großem Erfolg für die Regionen. Wir müssen unsere verantwortlichen Politiker aufwecken, dass sie die Zukunft nicht verschlafen. Die Ybbs- und ErlauftalerInnen verdienen sich eine nachhaltige, qualitätsvolle Zukunft!
parteifreundinnen (43)
11.02.2012 19:04

(1)
ZWINGEN WIR DIE POLITIK DASS DIE BEAMTEN DÜRFEN
Wenn Dr. Stindl nach wie vor bereit ist, es besser zu machen, wie er so schön sagt, warum bietet er dann der YEG die Zusammenarbeit nicht an? Statt der Stehzeit in Gstadt - eine Stunde bei erner Fahrzeit von 10 Minuten!!! - , könnte die Bahn bis Opponitz im Stundentakt als Rad-Tramper fungieren, das kritische Ofenloch überbrücken und die bestehenden Radwege anbinden. Die NÖVOG könnte bei denselben Fixkosten Einnahmen lukrieren und die Stadtbahn finanziell stützen!!! Obendrein könnte die YEG Erlebnisfahrten anbieten! Allerdings müssten die Beamten dürfen. Zwingen wir die Politik hierzu!

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