KEMATEN / Zu Redaktionsschluss am Montagmorgen war die Suchaktion noch im Gange: Seit vergangenem Freitag ist ein Mann aus Weyer (OÖ) abgängig. Seinen Wagen hatte er bei der Ybbsbrücke in Kematen abgestellt, Schlüssel und Papiere fand die Polizei im Auto.
Bereits in der Nacht auf Samstag führte die Feuerwehr Kematen aufgrund einer Vermisstenanzeige eine erste Suche durch. Tags darauf war ein Großaufgebot mit insgesamt 87 Mann im Einsatz. Feuerwehrleute aus Kematen, Rosenau, Kröllendorf-Wallmersdorf, Allhartsberg sowie von den beiden Betriebsfeuerwehren Mondi-Neusiedler und „Böhler-Uddeholm precision strip“ durchkämmten auf einer Strecke von zwei Kilometern das Ybbsufer.
Taucher der Wasserrettung aus Waidhofen/Ybbs und Ybbs/Donau sowie das Rote Kreuz waren vor Ort. Die eisigen Temperaturen erschwerten die Suche: Bei einer Lufttemperatur von minus drei bis vier Grad und einer Wassertemperatur von drei Grad bildete sich eine Eisschicht an den Rettungsbooten.
Am Sonntag setzten die Helfer die Aktion fort. Aber selbst der Einsatz von Suchhunden des Roten Kreuzes Neunkirchen blieb ergebnislos.






