VON CHRISTOPHER ECKL
ARBESBACH - HOTVOLLEYS 3:2. Ganze 128 Minuten lang wurden die Nerven aller Beteiligten ordentlich strapaziert, dann durfte den Emotionen freier Lauf gelassen werden. Arbesbach steht nach einem packenden Fünf-Satz-Krimi im Finale des Österreich-Cups!
Im Vorfeld sahen alle Beteiligten die Waldviertler eindeutig in der Außenseiterrolle. Im ersten Durchgang schienen sich diese Einschätzungen zu bestätigen, die Gäste zogen ab der Satzmitte davon. Die Union wehrte zwar zwei Satzbälle ab, zu verhindern war der glatte 25:19-Erfolg der Wiener aber nicht.
Völlig konträr verlief der zweite Abschnitt: Arbesbach hatte von Beginn weg das Heft in der Hand. Hoch hinaus wollte beim 10:6 Aufspieler Thomas Hahn, der den weitaus größeren hotVolleys-Angreifer Aleksandar Blagojevic mit einem spektakulären Einzelblock in die Schranken wies.
Die Hausherren drehten die Partie auf 2:1
Dank toller Leistungen bei Annahme und Verteidigung gelang den Waldviertlern der Satzausgleich. Kurzfristig lagen die jungen Wiener mit 12:10 in Front, aber dann stellten die Waldviertler mit einem Score von 25:19 die 2:1- Führung her.
Spiegelverkehrt das Bild in Set vier, die hotVolleys zogen gleich zu Beginn auf 4:1 davon. Mit der Führung im Rücken spielten die Gäste groß auf, erst am Ende fanden die Arbesbacher wieder ihren Rhythmus – der Durchgang ging dennoch mit 19:25 verloren. DerEntscheidungssatz bot dann noch einmal alles, was ein Cup-Match nur bieten kann. Arbesbach legte vom Start weg vor, bei 13:13 stand das Match auf Messers Schneide. Was folgte, waren drei ungenutzte Matchbälle der Waldviertler. Auf der anderen Seite unterlief den Wienern bei der 17:16-Führung ein technischer Fehler.
Schließlich nützte das Heimteam den vierten Matchball – der abermals in Hochform aufspielende Topscorer Christian Windisch sorgte mit seinem Blockpunkt für den ausgelassen gefeierten Finaleinzug. „Wir haben in Summe druckvoller serviert als die Wiener. In den entscheidenden Phasen war auch das nötige Glück auf unserer Seite“, resümierte Co-Trainer Peter Hiemetzberger.
ÖSTERREICH-CUP






