Erstellt am 03. Juni 2016, 09:56

von APA/Red

18-Jähriger durch Stichflamme schwer verletzt. Ein 18-Jähriger ist am Donnerstagabend in St. Oswald (Bezirk Melk) durch eine Stichflamme schwer verletzt worden.

Hubschraubereinsatz im Retzer Land. Ein 66-Jähriger hatte mit einer Trennscheibe in seiner Werkstatt gearbeitet, wo auch Feuerwerkskörper gelagert waren, und die Gefahr des Funkenflugs nicht beachtet. Eine Woche nach dem Unfall verstarb der Mann. Symbolfoto: Archiv  |  NOEN, Symbolfoto: Archiv

Er hatte Benzin verwendet, um biogenes Material abzubrennen, teilte die Landespolizeidirektion NÖ mit. Der junge Mann wurde per Notarzthubschrauber ins Universitätsklinikum St. Pölten transportiert.

Laut Polizei hatten vier Mitglieder der Landjugend St. Oswald angehäuften Reisig, Äste etc. auf einer Wiese abbrennen wollen. Weil das entfachte Feuer nur sehr langsam anwuchs, goss ein 18-Jähriger Benzin in das Material. Er hatte dazu eigens einen Kanister von zu Hause geholt.

Durch eine Stichflamme fingen Teile seiner Kleidung Feuer. Freunde kamen sofort zu Hilfe und erstickten die Flammen. Danach wurde der Verletzte unverzüglich zu einem praktischen Arzt in St. Oswald gebracht, der die Erstversorgung durchführte und den Notarzthubschrauber verständigte. Der 18-Jährige hatte Hautverbrennungen zweiten bis dritten Grades an beiden Armen und am linken Bein erlitten.