Melk

Erstellt am 21. März 2017, 00:55

von Denise Schweiger

„Melk ist perfekt für Radfahrer geeignet“. Melker Radlobby beobachtet Trends für die Saison und wünscht sich die Öffnung von Einbahnen in der Stadtgemeinde.

Christian Höller ist Teil der Melker Radlobby.  |  privat

Das Fahrrad feiert dieses Jahr seinen 200. Geburtstag. Zu diesem Jubiläum sprach die NÖN mit der Melker Radlobby. Christian Höller ist Teil der Interessensvertretung der Radfahrer und sieht einen Zuwachs an Drahteseln in der Stadt: „Eine große Zahl an E-Bikes ist in Melk unterwegs. Gerade in der Stadt ist das eine tolle Alternative zu normalen Fahrrädern.“

Das bestätigt auch Robert Aichinger, Fahrrad-Verkäufer bei der Firma Intersport-Schuberth in Melk: „Gerade für ältere Leute ist das E-Bike toll. Es bietet Entlastung bei sportlicher Aktivität, die auch im Alter für den Körper wichtig ist.“

„Viele Melker würden sich die Kosten für das Parken in der Stadt sparen, das Rad kann ja überall abgestellt werden.“Christian Höller

Aichinger bemerkte auch, dass die Melker den Radsport gerne ausüben. „Wir verkaufen viele Modelle. Die E-Bikes waren letztes Jahr schon sehr im Kommen, aber auch normale Trekking-Räder eignen sich perfekt für Stadtfahrten“, berichtet der Verkäufer. Wichtig ist der Check im Frühjahr: „Egal welches Rad, einmal im Jahr sollte es kontrolliert und gewartet werden.“

Stadt für Radfahrer perfekt geeignet

Höller lobt die Bezirkshauptstadt: „Unsere Stadt ist für Radfahrer perfekt geeignet. Mit dem Fahrrad ist man in gut zehn Minuten überall, egal in welcher Ecke von Melk.“

Trotz der guten Bedingungen sieht die Melker Radlobby Probleme in der Stadt. Bereits im Sommer letzten Jahres stellte sie Forderungen an die Stadtgemeinde (die NÖN berichtete).

Höller beharrt als Stimme der Radlobby auf die Öffnung der Einbahnstraßen: „Das steht schon länger auf unserer Wunschliste. Wir denken, besonders in der Lindestraße würde es Sinn machen. Das ist eine übersichtliche Straße, die Einbahn verursacht für Radfahrer nur Umwege in die Altstadt.“

Höller argumentiert auch mit dem Sparschwein. „Auf zwei Rädern spart man Geld. Statt den Stunden im Fitness-Studio verbrennt man Kalorien bei den täglichen Fahrten. Abgesehen davon würden viele Melker sich die Parkkosten in der Stadt sparen, das Rad kann ja überall abgestellt werden“, so Höller.

 

 

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