Erstellt am 07. September 2015, 14:52

Aktionswochenende: Gemeinsam in 42 Stunden. Die Mitglieder der LJ-Gruppen Petzenkirchen-Bergland, Hofamt Priel und Bischofstetten meisterten ihre Aufgaben beim 42-Stunden-Projektmarathon mit Bravour.

 |  NOEN, Landjugend
42 Stunden im Dienste der Gemeinnützigkeit – die beiden Landjugendgruppen Petzenkirchen-Bergland und Hofamt Priel nahmen am diesjährigen Projektmarathon teil.

Voller Tatendrang und Motivation gingen die Mitglieder der Landjugend Petzenkirchen-Bergland am Freitagabend in das Aktionswochenende. Vertreter der Gemeinde Bergland und der Landjugend Niederösterreich übergaben um 17.30 Uhr die Aufgabenstellung an die Sprengelleitung. In der vorgegebenen Zeit waren vier Panoramatafeln mit Bergbeschreibungen zu errichten und Wanderrouten auszuarbeiten. Zusätzlich war ein Spielhaus aus Holz beim Kindergarten aufzubauen.



Für die fleißigen Handwerker war die Ausführung des Hausbaues natürlich kein Problem - es wurden Kanten gefräst, unermüdlich geschraubt und ein Untergrund gebaggert und geschottert. Rund um das Spielhaus wurde ein Tastweg für die Kleinen angelegt.

Das Team Wanderweg erstellte Infotafeln mit Panoramakarten, wo die Berge des jeweiligen Standpunktes benannt sind. Liebevoll wurden diese Aussichtspunkte mit Würfelsteinen ausgepflastert. Um den Wanderbegeisterten in Bergland schöne Wanderrouten bieten zu können, arbeitete die Landjugend Routen für Familien, Rollstuhlfahrer und erfahrene Wanderer aus. Infos über die Routen gibt es unter: ybbs.landjugend.at .
In nur 42 Stunden errichtete die Landjugend Bischofsteten einen Pavillon, eine Rutsche, eine Sandkiste und eine Feuerstelle im neuen Siedlungsgebiet in der Widenhofstraße. Dieser neue Dorfplatz soll den Anwohnern aber auch allen Bischofstettnern die Möglichkeit bieten, gemeinsam einige schöne Stunden zu verbringen.

Villa Kunterbunt in Marathonzeit

In Hofamt Priel galt es für die Landjugendmitglieder ein Kletterhaus am Spielplatz in Lanhof neu zu errichten. Als Vorgabe wurden Fotos sowie das desolate und bereits in Teile zerlegte alte Haus gegeben.
Die Landjugendgruppe hatte ab diesem Zeitpunkt 42 Stunden Zeit, um das Projekt zu vollenden. Trotz des schlechten Wetters arbeiteten die Mitglieder rund um die Uhr und bastelten ein ansehnliches Bauwerk. „Vorsicht frisch gestrichen“, hieß es noch bei der Übergabe am Sonntag. Der Obmann der Landjugend Raphael Aistleitner war sichtlich stolz auf sein Team und darüber, dass das Projekt in der vorgegebenen Zeit vollendet worden ist.

„Wo andere einen 60er machen, leisteten die Mitglieder der Landjugend mehr als 100 Prozent“, freute sich geschäftsführender Gemeinderat Franz Jaschke, als er das Kletterhaus als Projektbegleiter in Empfang nehmen durfte.

Auch Landesbeirat Gerald Wagner lobte die Kreativität und das Durchhaltevermögen der Gruppe.
Einige Kinder nahmen die neue Villa gleich in Beschlag und testeten sie beim Spielen.