Erstellt am 31. Mai 2016, 08:14

von NÖN Redaktion

Alles neu bei der Sonnenwende. Die Melker Sonnenwende wird am 11. Juni an der Hubbrücke statt im Pionierhafen gefeiert.

Das Feuerwerk über dem Himmel des Stiftes Melk bietet jedes Jahr ein farbenprächtiges Schauspiel. Heuer findet die Melker Sonnwendfeier am 11. Juni statt.  |  NOEN, Helmut Lackinger

Mit einem neuen Konzept lässt der Sonnwendverein Melk aufhorchen. Erst kürzlich präsentierte sich das Team. 

„Nach 28 Jahren Vereinsgeschichte haben wir uns einige Neuerungen für die jährliche Veranstaltung überlegt“, erklärt der neu gewählte Obmann Gerhard Schuberth. Das Fest näher zu den Menschen bringen und die neu ausgebaute Infrastruktur der Stadt zu nutzen, sind nur zwei Überlegungen dazu.

Nach einigen Änderungen im Pionierhafen, wo die Veranstaltung bis 2015 ausgetragen wurde, wurden Stimmen laut, wonach diese Location „an Flair verloren habe“. Um den Rückgang der Besucherzahlen einzudämmen, haben wir kurzerhand beschlossen, einen neuen und eigentlich „alten“ attraktiveren Ort zu wählen“, so Schuberth.

Schon 1960 feierten die Melker die Sonnenwende an der Hubbrücke „Heuer kehren wir wieder dorthin zurück“. Am 11. Juni wird das Fest nämlich am Altarmufer entlang der B1 zwischen Räcking und Fischergasse gefeiert.

Die teilnehmenden Gastronomien begrüßen das neue Konzept. Johannes Ebner, Besitzer des Hotels zur Post meint dazu: „Auch für uns Wirte bietet sich hier eine neue Chance das Fest mitzugestalten.“

Für gute Stimmung sorgt am Samstag, 11. Juni, ab 18 Uhr die Stadtkapelle Melk auf der groß angelegten Bühne bei der Aussichtsplattform.

Danach heißt es „Shake, Rattle & Roll“ – denn so lautet das Motto der „Teddy Boys“, die das Publikum ab ca. 20.30 Uhr direkt zurück in die 50er Jahre katapultieren.