Melk

Erstellt am 29. August 2016, 07:55

von Markus Glück

Stadtgemeinde Melk: Asylwerber helfen mit. 110 Euro pro Monat verdienen 27 Flüchtlinge bei Arbeiten für die Stadt dazu. VP-Widrich: „Beschäftigung ist wichtig.“

Die Mitarbeit der Asylwerber in der Stadtgemeinde wurde zuletzt auch in der ZIB 2 thematisiert. Beim Dreh: Hossain Agha Hssaini, Wirtschaftshof-Leiter Martin Ilck, Marteza Safari, Bürgermeister Thomas Widrich, Zia Hossaini, Mansoor Hussein und Betreuer Paul Zeller (v. l.). Foto: Stadt Melk/Gleiß  |  Stadt Melk/Gleiß

Insgesamt 27 Asylwerber beschäftigt die Stadtgemeinde derzeit für Arbeiten im Bereich der Park- und Grünanlagen. Der Verdienst beläuft sich dabei auf vier Euro pro Stunde und maximal 110 Euro im Monat.

Wertschätzung und geregelter Tagesablauf

Die Möglichkeit für die Asylwerber ergab sich dabei über Vermittlung der Stadtgemeinde. Zur Koordination steht Paul Zeller als Freiwilliger zur Verfügung. „Für die Asylwerber ist die Beschäftigung wichtig. Nicht nur, dass sie sich durch die Tätigkeit wertgeschätzt fühlen, die Arbeit bietet auch einen geregelten Tagesablauf“, erklärt VP-Stadtchef Thomas Widrich. Er betont, dass dadurch kein anderer Arbeitsplatz eingespart werden musste, aber: „Wenn die Asylwerber teilhaben können, werden sie in der Stadt auch mehr akzeptiert.“

Zum aktuellen Thema „Ein-Euro-Jobs“ hat Widrich eine klare Meinung: „Wenn es so abläuft wie in Melk, ist es eine Möglichkeit zum Mitgestalten. Es darf dabei aber nicht um die Wegnahme eines Arbeitsplatzes gehen.“