Melk

Erstellt am 03. Januar 2018, 04:50

von Jutta Streimelweger

64.972 Wähler können Stimme abgeben. Der 28. Jänner rückt immer näher. Spitzenkandidaten wollen mit persönlichem Kontakt bei Wählern punkten.

NOEN, zVg

557 Personen weniger als bei der letzten Landtagswahl 2013 können am 28. Jänner zur Urne schreiten. Von den insgesamt 64.972 Wahlberechtigten sind 50,9 Prozent Frauen, 23 Personen leben im Ausland.

Sechs Parteien zur Wahl

Anders als bei der Landtagswahl 2013 stehen heuer nicht acht Parteien zur Wahl, sondern sechs. Neben ÖVP, SPÖ, FPÖ und die Grünen (schon jetzt im Landtag vertreten), stellen sich auch die Neos und CPÖ der Wahl. Nicht mehr im Bezirk Melk kandidieren das Team Stronach, die Mutbürger und die KPÖ.

Die letzten Wochen vor dem Wahlkampf werden für die Spitzenkandidaten im Bezirk intensiv: VP-Erstgereihter Karl Moser entspannt zwar noch bis 6. Jänner:

Persönliche Gespräche mit Wählern

„Danach möchte ich aber so viel wie möglich unter den Leuten sein und auf meine Themen aufmerksam machen.“ Das Konzept ging schon beim letzten Wahlkampf auf: 2013 holte sich Moser mit 6.306 Vorzugsstimmen Gold. Mosers Themen im Bezirk sind Bildung, Infrastruktur sowie die Stärkung der Gemeinden im ländlichen Raum.

2013 mit 1.590 Vorzugsstimmen hinter Moser war SP-Kandidat Günther Sidl. Er setzt nicht „auf Tonnen an Wahlmaterialien oder große Events“, sondern auf das persönliche Gespräch: „Ich mache viele Hausbesuche. Auf jeden Fall wird jede Gemeinde unseres Bezirkes besucht.“ Auf seiner Agenda stehen neben dem Ausbau des Photovoltaik-Clusters und der Weiterentwicklung des Landesklinikums auch eine Schnellzughaltestelle für Pöchlarn sowie die Stärkung der professionellen Jugendarbeit in den Gemeinden.

Martin Huber für FPÖ

Seitens der FPÖ geht Martin Huber wieder als Spitzenkandidat bei der Landtagswahl ins Rennen. Der Blaue möchte sich für eine Lösung bei der Donauuferbahn einsetzen: „Ein Abriss wäre eine verlorene Chance.“ Auch die Arztversorgung liegt Huber am Herzen: „Wenn man die Altersstruktur der Ärzte im Bezirk betrachtet, mach ich mir Sorgen, ob wir die Versorgung so weiter erhalten können.“

Eher ruhig angehen lässt es Bettina Schneck. Sie steht im Bezirk an der Spitze der Grünen. „Ich werde noch einige Events besuchen, aber es aufgrund von Job und Kindern nicht übertreiben.“ Schnecks Themen sind der Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel, eine Gratis- Nachmittagsbetreuung im Kindergarten sowie das 365-Euro-Öffiticket.