Melk

Erstellt am 16. Mai 2017, 02:01

von Denise Schweiger

Größte Einsatzübung seit Jahrzehnten. Melker Florianis organisierten „Danube Storm“ zum Jubiläum. Etwa 300 Menschen rückten zur Einsatzübung an.

Windböen, Regen, Donner, Blitze. Ein Sturmtief bringt Verwüstung über den Bezirk Melk. Heilloses Chaos herrscht, mit Blaulicht rasen die Einsatzkräfte zu Menschen in Not. Was in der Realität vorkommen könnte, wurde zur Vorlage einer Einsatzübung, die sich über das gesamte Gemeindegebiet erstreckte.

Anlass dafür war das 150. Jubiläum der Feuerwehr Melk. „Wir wollten Action zum Geburtstag. Abgesehen davon sind solche Katastrophen bei uns keine Seltenheit. 2012 zerstörte ein Sturm unser FF-Haus, daher hatten wir die Idee zur Übung ‚Danube Storm‘“, informiert Pressesprecher der Feuerwehr Melk Dominik Reiter.

An fünf Stellen im Gemeindegebiet gestalteten die Organisatoren Einsätze, die auch im echten Leben passieren könnten. Ein Gerüsteinsturz, mehrere Autounfälle und Brände stellten die Einsatzkräfte der Region unter anderem auf die Probe.

Über 180 Feuerwehrleute führten die größten Übung in der Geschichte an. Auch das Rote Kreuz war im Einsatz bei ‚Danube Storm‘: Über 30 Mitarbeiter versorgten verletzte Personen, die mit Kunstblut realistisch gestaltet wurden. Die Rettungshunde Niederösterreich übten für den Ernstfall. Sechs Hundeführer rückten mit den Tieren an, um vermisste Personen zu finden.

„Nur kräfteübergreifend bewältigen wir Katastrophen. “, so Reiter.