Melk

Erstellt am 26. April 2017, 02:17

von Denise Schweiger

Radler beleben Donauweg. Tourismus Rund 70.000 touristische Radfahrer waren im Vorjahr am südlichen Donauradweg unterwegs. In Melk werden Teile des Radweges verbreitert, um Sicherheit zu gewährleisten.

Der südliche Donauradweg hat viele Facetten zu bieten: An der Donau entlang gibt es viel zu entdecken.  |  Donau NÖTourismus/ Andreas Hofer

Der Radtourismus boomt derzeit enorm: Laut Angaben der Donau Niederösterreich Tourismus GmbH steigt die Zahl der Radtouristen. „Insgesamt haben wir bei der Zählung 2016 knapp 400.000 touristische Radfahrer am gesamten Donauradweg verzeichnet. Konkret für den Bezirk Melk gibt es zwei Zählstellen, und zwar zwischen Ybbs und Krummnußbaum am rechten und zwischen Persenbeug und Marbach am linken Donauufer. „Auf beiden Zählstellen konnte eine Steigerung zum Vorjahr gemessen werden“, informiert Bernhard Schröder.

Jährlich fahren rund 70.000 Radfahrer den südlichen Donauradweg entlang. Um den Touristen mit den Drahteseln maximale Sicherheit zu bieten, hat die Stadtgemeinde Melk Pläne geschmiedet: Teile des Radweges in Richtung Schönbühel werden verbreitert.

„Das ist ein gefährlicher Bereich für Radfahrer. Dieser ist etwa 600 Meter lang und einfach zu schmal“, beschreibt VP-Vizebürgermeister Wolfgang Kaufmann den Engpass in Melk.

Für Radwege gibt es keine gesetzlich vorgegebene Breite. Derzeit umfasst die problematische Trasse in Melk lediglich 1,20 Meter. Nach den Bauarbeiten, die im Herbst beginnen, wird die Stelle auf 2,50 Meter asphaltiert.

Auch Straße von der Verbreiterung betroffen

 

Kaufmann erklärt weiters: „Da die Trasse entlang der B33 verläuft, wird das Geländer entfernt und die Straße breiter. Es entsteht eine beleuchtete Unterführung für den Radweg, der danach in die existierende Trasse anschließt.“ Die Gemeinde kümmert sich nach den Arbeiten um die Erhaltung des Wegs.