Melk

Erstellt am 11. August 2016, 05:00

von Markus Glück

Fix: Kasernen-Ausbau startet im Herbst. Durch 25 Millionen Euro teure Investition wird Standort Melk langfristig gestärkt und auch 300 Jobs abgesichert.

Vor zehn Jahren wurde der Vertrag für die Kasernen-Erweiterungsflächen unterschrieben. Jetzt soll mit dem Bau auf dem Gelände neben der Melker Südspange im Herbst gestartet werden.  |  Gleiß/ Archiv

Knapp zehn Jahre wurde die Entscheidung über einen Ausbau der Birago-Kaserne in Melk aufgeschoben, nun steht erstmals ein Baubeginn für den Ausbau fest. „Der Baustart wird im Herbst erfolgen. Die Planungsarbeiten sind bereits abgeschlossen“, verkündet Oberstleutnant Peter Barthou von der Presseabteilung des Verteidigungsministeriums.

Neben dem Bau von Garagen, Werkstätten und Abstellflächen werden auch Flugdächer für die technischen Geräte der Pioniere installiert. Laut Verteidigungsministerium belaufen sich die Kosten für den Neubau auf rund 25 Millionen Euro. Als Dauer der Arbeiten, auf dem rund sieben Hektar großen Grundstück, rechnet man mit etwa 18 Monaten. Der Ausbau bedeutet für die Birago-Kaserne eine Verdoppelung der derzeitigen Kasernen-Flächen.

 „Der Standort wird aufgewertet. Die Entscheidung des Ministeriums ist zukunftsträchtig.“

Michael Fuchs, Kommandant-Stellvertreter

Vonseiten der Bezirkshauptstadt zeigt sich VP-Vizebürgermeister Wolfgang Kaufmann über die Ausbaupläne erleichtert: „Ich weiß, dass gerade Mitglieder der dritten Führungsebene nicht immer den Standort unterstützt haben. Die Zukunftspläne zeigen aber, welchen hohen Stellenwert die Pioniere auch international genießen. Die jetzigen Pläne sind eine Standortgarantie.“

Erfreut ist man auch in der Birago-Kaserne, dass nun endlich ein Baustart fixiert wurde. „Der Standort wird aufgewertet. Die Entscheidung des Ministeriums ist zukunftsträchtig“, so Bataillonskommandant-Stellvertreter Michael Fuchs von der Melker Kaserne.

Mit dem Ausbau ist auch die Standortdiskussion ad acta gelegt, womit rund 300 Arbeitsplätze abgesichert sind.

In einem ersten Schritt soll der Neubau bis 2018 abgeschlossen sein, danach wird der Altbestand erneuert. „Viele Autos stehen derzeit im Freien. Dieser Zustand ist nicht akzeptabel und ich bin froh, dass dies bald dem Ende angehört“, ist Kaufmann zufrieden. Und auch Fuchs ist darüber erfreut: „Es ist der letzte Winter, wo unsere Gerätschaften im Freien stehen.“