Erstellt am 04. Mai 2016, 04:04

von NÖN Redaktion

Countdown für Barocktage läuft. Bei den internationalen Barocktagen stehen heuer 15 Konzerte zur Auswahl.

»NeoBarock« sind am 14. Mai um 11 Uhr im Melker Kolomanisaal zu hören. Frech, clever und mit großem Können lässt das mit dem ECHO ausgezeichnete Ensemble die vermissten Triosonaten Bachs erahnen.  |  NOEN, Karin Engels

„Le monde fantastique. Illusion und Wirklichkeit“ lautet das heurige Motto bei den internationalen Barocktagen im Stit Melk. 15 Konzerte stehen zu Pfingsten auf dem Programm.Bei den Konzerten geben sich Meister der Alten Musik und internationale Stars ein Stelldichein und es gibt vielversprechende Geheimtipps zu entdecken.

Erstmals warten die Internationalen Barocktage heuer mit einem Kinderprogramm auf, das sich an die Altersgruppe von 0 – 6 Jahren richtet. „Mäuschen Max hört auf sein Herz“ war ursprünglich zwei Mal im Programm. Aufgrund der großen Nachfrage wurde ein dritter Termin eingeschoben, der mittlerweile ebenfalls ausverkauft ist. Ebenfalls neu ist die Reihe „OffRoad Barock“. Hier schlägt der international gefragte Trompeter Michael Gansch, ein gebürtiger Melker, gemeinsam mit dem Janoska-Ensemble die Brücke zwischen Barock und Gegenwart.

Auch heuer wird die Stiftskirche mit ihrer ganz besonderen Atmosphäre wieder zum Konzertsaal: Jubelgesänge stehen am Abend des Pfingstsamstags bei Orchester & Chor der Kölner Akademie auf dem Programm von „Dum spiro, spero – solange ich atme, hoffe ich“. In der Nacht von Sonntag auf Montag setzt sich der Arnold Schoenberg Chor unter dem Titel „Unser Leben ist ein Schatten“ mit der Vergänglichkeit allen Lebens auseinander.

Als krönender Abschluss spielt „Selva morale e spirituale“ am Abend des Pfingstmontags mit dem Concentus Musicus Wien und dem Balthasar Neumann-Chor unter Echo-Preisträger Pablo Heras-Casado. www.barocktagemelk.at


Karten für die Barocktage

Tickets gibt es von Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr bei Wachau Kultur Melk in der Jakob-Prandtauer Straße. Oder unter www.barocktage.at. Sollte die Lieblingsvorstellung ausverkauft sein, werden auch Wartelisten geführt. Es zahlt sich aus, sich darauf setzen zu lassen. Und es hat sich auch schon für manchen gelohnt, direkt am selben Tag anzufragen. Während des Festivals übersiedelt die Kassa in den ersten Stiftshof und ist von Freitag bis Montag jeweils ab 9 Uhr bis zum Beginn des letzten Konzerts des jeweiligen Tages besetzt.